[ENG] WRC Rallye Deutschland (nat.)

Still now, I can´t really believe what I was able to experience last Weekend. What a Rally!

Starting with the Recce with over 1000 driven Kilometers, driving the beautiful but also very challenging Stages of Rally Germany this year.

The real start of the rally was the ceremonial start in the City of St. Wendel. It was an incredible atmosphere. Then we drove the City Stage in St. Wendel right before the Top WRC Drivers like Neuville, Ogier, Latvala, … That was a really great experience for me too. We managed to drive the 10th fastest time in the Opel Cup, which gave us a really good Feeling for the next day.

In the evening Jeannette and I were going through the stages again with the Recce Videos. To be well prepared for Friday.

Friday started quite bad for us. In the first morning stage, we were surprised by quite a bit of rain, what led us in to a ditch. Luckily there were some finnish Rally Fans. They did a great Job pulling and pushing us out of the ditch. After that we Need to Change our front right tire, because the rim was stuck behind the Brake Caliper. We lost quite a bit of time there, but we were able to continue. So we drove the car safe to the finish and started fresh on Saturday.

Saturday was a really challenging day, due to the 40km Long Panzerplatte Stage. It was an incredible Feeling to drive the stage. In the first Loop we got three punctures, which was a Thing we didn´t want to experience on that stage. We lost around 6 minutes. But we were able to drive the car to the Tyre Fitting Zone, to get some new tyres. In the second Loop we got through without any punctures but we Need to reverse one time on the stage. It was a great Feeling in the car when we passed the finish line. And it was a 11th time Overall, so not bad 🙂 . I got an amazing Feeling in the car for the next stages, so I was able to drive a 10th time Overall in the last Stage for the day. This stage was also the stage were my teammate Sean drove his first ever Stage win in the Opel Cup, congrats!!

On Sunday we should drive two stages, but the first one was cancelled due to an accident. So there was one Stage left for the Rally. We just wanted to clear the stage without any mistakes. And it worked, we reached the finish line with an amazing result for us. 11th Overall in the Opel Cup. All of us Audex Drivers reached the finish. Elias won the Rally and Sean finished 6th after some electrical Problems. A great result for the Team.

I made quite some Progress on this Weekend, a big part of it was my codriver Jeannette. She showed me some tricks and gave me some exercises to Train my concentration. Big thanks to her 🙂

My Service Team didn´t had an easy Job with me that Weekend, but the kept the wheels turning. I´m really thankful for their help and Support. You Guys are really amazing!!!

Thanks to everybody i´ve met and who supported me during the Weekend. Hope to see you all again.

Also big thanks to everyone who made it possible to drive this Event.

[GER] WRC Rallye Deutschland (nat.)

  Auch jetzt noch, mit Abstand von mehreren Tagen kann ich immer noch nicht glauben das alles erlebt zu haben. Was für eine Rallye!

Schon das Reece mit über 1.000 gefahrenen Kilometern über die sehr schönen und anspruchsvollen Prüfungen wäre eine Story für sich.

Richtig los ging es mit dem Zeremonienstart auf dem Marktplatz in St.Wendel. Wir Fahrer vom Opel Cup hatten die Ehre, vor den WRC Fahrern schon mal eine Autogrammstunde erleben zu dürfen und Interviews zu geben. Bestes Wetter und beste Stimmung. Hat mir schon mal gut gefallen. Gleich im Anschluss ging es zur  Zuschauerprüfung, ebenfalls in St. Wendel. Sicherlich eine Prüfung die nicht jedem gefallen hat, wir haben eine 10. Zeit eingefahren und daher brauchst Du nicht fragen ob mir die Prüfung gefallen hat. Nein, Spaß hat sie gemacht.

Jeannette und ich sind die Prüfungen für den Freitag noch einmal in Ruhe durchgegangen und dann ging es ins Bett um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein.

Die erste Freitagsprüfung – Stein und Wein – hat mich dann mal gleich wieder auf den Boden geholt. Während die Prüfung für uns lief, fing es an zu regnen. Im hinteren Teil der knapp 20 Km langen WP wurde es immer schmieriger und ich habe mit einem Fahrfehler den Adam auf einer Betonplatte geparkt. Beide Räder in der Luft. Zum Glück kamen Finnische und Deutsche Rallyefans, die uns geholfen haben den Adam wieder frei zu bekommen. Das rechte Vorderrad ´haben wir noch gewechselt und weiter ging die Fahrt. Mit zusätzlichen 10 Minuten Verspätung und entsprechenden Strafsekunden an der nächsten ZK haben wir für die Tageswertung den letzten Platz gebucht. War aber überhaupt kein Thema, weil doch die Freude über das mögliche weiterfahren deutlich überwog. Wir haben viel ausprobiert und sind ohne Risiko den Tag zu Ende gefahren. Ein paar gute Zeiten kamen noch dabei rum.

Samstag stand dann die Panzerplatte an. Eine unglaubliche Atmosphäre und eine sehr anspruchsvolle Prüfung. Kann ich kaum beschreiben, wie es ist sie zum ersten Mal zu fahren. Auf jeden Fall ist alles dabei. Horst Rotter hatte mir im Vorfeld noch ein paar Tipps gegeben, wie ich mit Reifen und Bremse haushalten sollte und sagte zum Schluss: ´´  ist ja auch egal was ich Dir jetzt sage, Du wirst es eh anders machen und Deine Erfahrung selbst machen ´´ und lachte. Er sollte für den ersten Loop Recht haben. Drei Plattfüße habe ich mir gefahren. Ich denke den ersten schleichenden Platten, habe ich schon aus der Arena Panzerplatte mit auf die Prüfung gebracht. Den haben Jeannette und ich 2 Km nach dem Start gewechselt. Ca. 3 Km vor Ziel haben beide Vorderräder aufgegeben. Ich gebe zu, meine Cuts waren wahrscheinlich zu sportlich. Aber glaube mir, wenn Du erst in den Cut reinfährst, dann bist Du drin und hast keine andere Wahl als durchzufahren. Fast 6 Minuten haben wir verloren. Mein einziger Trost, einige meiner Cup Kollegen hatten die gleichen Probleme. Das zweite mal Panzerplatte bin ich mit 2.28,0 auf Elias Lundberg die 12. Zeit gefahren. Ohne einen Reifenschaden. Ich habe meinen Fahrstil umgestellt und nicht alle Cuts mitgenommen. Eine riesen Motivation und Freude für mich. Auf der anschließenden WP Freisen sind wir die 11. Zeit gefahren ( 2,4 Sek. pro Km auf die Spitze). Die Römerstraße 2 war dann mit der 10. gefahrenen Zeit mein persönliches Highlight. Da habe ich nur 1,7 Sekunden pro Km auf die Zeit von meinem Teammate Sean verloren. Diese Prüfung war Sean´s erste WP Bestzeit im Cup. Top !! Wir haben uns gut um diese Position festigen können. Natürlich nicht immer konstant aber mit unserem 11. Gesamtplatz zum Abschluss am Sonntag bin ich mehr als zufrieden. Mein Team natürlich auch. Wir Fahrer haben alle drei Autos in Ziel gebracht, Elias hat die zweite Tageswertung gewonnen, Sean wurde noch 6, nach Elektronikproblemen und Motorstillstand.

Tja, wie ist es so auf den Prüfungen der WRC zu fahren ? Hammer ! Auch festzustellen, das die WPs auch im Cup Auto noch viel schneller gehen als ich sie im Moment fahren kann ist schon eine krasse Erkenntnis. Die Linien und die Cuts, die in der WRC gefahren werden, sind absolut abenteuerlich.

Mit Jeannette als Co habe ich sehr viel an meinen Pacenoten verbessern können. Sie hat mir auch gezeigt, wie ich mich sehr gut auf die bevorstehende WP vorbereiten kann um konzentriert und fokussiert zu sein. Davon werde ich vieles mit in die nächsten beiden Cup Läufe nehmen.

Das Serviceteam von Audex hat einen sehr harten Job mit mir gehabt und ich bin sehr dankbar, dass sie alles in der Zeit wieder fahrfertig hinbekommen haben. Einfach 1. Klasse wie alle mit angepackt haben. Ich bin so froh und dankbar, dass Ihr auch an meiner Seite seid.

Über die vielen Besuche und Kontakte mit Euch habe ich mich auch riesig gefreut. Es ist vieles in der Form neu für mich und ich wünsche mir natürlich, dass sich auch jeder von mir willkommen gefühlt hat. Meine Mannschaft vom AC Oelde war fast komplett im Servicepark und hat uns auf der Panzerplatte angefeuert. Haben Jeannette und ich alles mitbekommen. Danke dafür !

Was steht als nächstes an? Am 02.09. fahre ich im Youngster Cup in Burbach den vorletzten Lauf zur Meisterschaft und peile dann mit einem Zwischenstopp zur Reckenberg Rallye, den nächsten Cup-Lauf zur Erzgebirge an. Freue mich schon wieder, wenn es losgeht. Ach so, klar – den Cup Adam machen wir natürlich in der Zwischenzeit auch wieder frisch.

Ein kurzer Bericht zur Deutschland Rallye 2018 vorab.

Wir sind zurück von der Deutschland Rallye 2018. Es war eine sehr anstrengende aber auch schöne Rallye für mich. Ich konnte extrem viel lernen und mich vor allem auch fahrerisch weiter entwickeln. Es gab einige Höhen und Tiefen an diesem Wochenende. Zu den Höhen zähle ich die zwei 10. Zeiten im Opel Cup und natürlich den 11. Gesamtplatz im Opel Cup am Sonntag. Unseren Ausritt am Freitagmorgen, bei einsetzendem Regen, war dann doch eher ein Tiefpunkt der uns mehr als 15 Minuten gekostet hat. Die drei Plattfüße auf der „Panzerplatte“ 1 natürlich auch. Wobei wir den zweiten Loop Arena Panzerplatte 2 und Panzerplatte 2 dann ohne Reifenschäden gefahren sind. Ich habe im Vergleich zum ersten Loop meine Fahrweise verändert und -für mein Empfinden – auch noch eine gute Zeit gefahren. Das war dann auch ein positiver Impuls. Wir sind an beiden Veranstaltungen ( Für den Opel Cup war es eine Doppelveranstaltung) in Wertung angekommen, was unser oberstes Ziel war.

Einen Ausführlichen Bericht werde ich Euch im Laufe dieser Woche noch schreiben. Dazu brauche ich wirklich noch etwas Zeit und Ruhe.

Danken möchte ich vor allem schon mal unserem Service Team. Ihr habt einen perfekten Job gemacht. Ohne euch hätten wir es auf keinen Fall beide Tage ins Ziel geschafft. Ihr seid die besten 😉

[GER|ENG] BREAKING NEWS!!

Nico macht Urlaub. Hat er sich auch verdient. Auf der gemeinsamen Suche nach einer Vertretung haben wir Jeannette Kvick gefunden. Sie wird anstatt Nico bei der Rallye Deutschland neben mir sitzen und wir werden den deutschen Weltmeisterschaftslauf gemeinsam fahren.

Wer Jeannette noch nicht kennt, dem stelle ich sie hier gerne einmal vor. Nach dem Alter müsst Ihr sie aber selber fragen. Was ich aber verraten darf, Jeannette hat viele Jahre Erfahrung in der internationalen Rallye Szene und arbeitet seit 2016 als Vollzeit Co. Über 300 Rallyes in ganz Europa hat sie bestritten und wurde in Dänemark Beifahrerin des Jahres in 2003 & 2017. Wir werden die Pacenotes in Deutsch schreiben, weil alles andere wohl doch etwas viel auf einmal wäre.  Besonders spannend finde ist die Tatsache, dass Jeannette auch bereits viele Jahre als Rallye Academy und Pace note Instruktorin arbeitet. Eine perfekte Ergänzung zu den Dingen, die ich von Nico gelernt habe. Ich denke es gibt wieder viel Input. Vom ersten Kontakt an hat alles gepasst, Jeannette ist super sympathisch und gleichzeitig sehr verbindlich. Daher kann ich es kaum erwarten das es losgeht. Wir halten Euch auf dem Laufenden und hoffen, dass Ihr uns die Daumen drückt.

Unser Ziel bleibt auch für die Deutschland unverändert. Kilometer für Kilometer und WP für WP besser werden. Und natürlich ankommen.

Ich freue mich auch auf jeden Kontakt mit Euch auf der Deutschland.

 

And now in English

My codriver Nico is on deserved Vacation. So when we both were looking for a representative, we found the Danish codriver Jeannette Kvick. She will be the one who is sitting next to me at the German WRC round.

For those who don´t know Jeannette, here is a short introduction. Jeannette has a lot of experience in the International Rally Scene and is working as a fulltime codriver since 2016. She took part in over 300 Rallys all over Europe and won the title for the best Danish codriver in 2003 & 2017.

We will write our Pacenotes in German. Everything else would be a Little to much. The perfect complement for everything i´ve learned from Nico. I think it´s going to be really good. I can´t wait any longer for the start. We´ll Keep you updated and hope that you cross your fingers for us.

Our Goal for the Rallye Deutschland is to finish the Rally(s), which is worth alot in my opinion.

I´m looking Forward to meet you all down there 🙂

 

[ENG] Detailed Review Wartburg Rallye 2018

The Wartburg Rallye Weekend started for me at Wednesday morning at 4:15am. That was the time when my father and I got up and started driving to my codriver Nico. We picked him up at 6am from his house. Then we were driving straight to the pre event test, which started at 10am. The test stage was a little section from a stage which was driven some years ago at the Wartburg Rallye. It was a really tricky section due to the partially bad condition of the Asphalt and due to a really bumpy road. I was able to learn alot at this testday. Specially how the car is Feeling on such a bumpy road and at 35°C outside temperature. I was really exhausted but really happy at the same time, because I felt way better prepared for the Wartburg Rallye. Big thanks to Markus Creutzburg and the RSG Mosbach for a really beautiful and well organised test day.

Thursday…

… was starting really relaxed with a really good breakfast with the whole Team right before we started picking up our Roadbook at the Rallye HQ. Right after Nico and I started doing the Recce from the stages Nessetal, Wackenhof, Hohe Sonne and from the Shakedown stage. At the same time our Service guys were building up our tent and were screwing in a new and different Seat in the Cup car. Afterwards we started driving some rounds in the Shakedown, so I could get used to the new seat. After some small adjustments the Seat was set up perfectly for me and I´m Feeling way more comfy in the car. When we finished the Shakedown we had a little time before we were heading to the cremonial start in the City of Eisenach. It was an amazing Feeling to drive over the starting ramp with alot of audience. After that we drove straight to the Service area to park the Rally Car so we can go to sleep.

Friday…

… wasn´t so relaxed anymore. My Codriver was picking me up at 5:30am so we were able to start the last part of Recce at 6:00am. Right after we finished Recce for the last 4 stages, we drove straight to the Service so i can relax a bit before the start of the first stage. In the afternoon we started with the first Loop with two stages. SS1 Waldhaus, my favourite stage from the weekend and SS2 Dreiherrnstein. We finished both stages as 14th out of 17 started Adams, which was alot better than i was expecting. In the second Loop my Goal was to improve my times a bit. I was able to reach that Goal with an 5 seconds better time in stage 3 and an 1 second better time in stage 4. In the next Service our mechanics were preparing the car for the night, because it was time for the spectator curcuit stage „Cosmodrom by Night“. The main thing for us in this stage was to get to the finish without any mistakes. When we finished the stage to park the car in the Parc Fermé and park ourselves in the hotelbed.

Saturday…

…morning it was time to start the day with the Stage Nessetal. It was a little bit longer and faster stage. I´ve made a little mistake in one Corner where it was really slippery, so we lost a bit of time there. But I´ve learned from this mistake and now that i should be a bit more careful in those kind of Corners. Next Stage before the Service was the Cosmodrom stage. A circuit stage with a Long Exit part. We completed this stage also without any scratches on the car. Then it was time for the morning Service. But then at the Transport to SS8 we had a Problem with the brake. We had absolutely no breaking power on the front right wheel. We stopped beside the street to fix it, but we didn´t found any damages. So we continued driving to the stage. Maybe it fixes it by itself. But it didn´t. So we stopped again to have a look. But again… nothing to see. Back in the car and try to get to the start of the stage in time. But we were 30seconds late. That meant we were out of the competition. So then we started driving to the Service area. But then suddenly the brake  locked completely so we Need to stop immediately and wait for the Service guys to pick us up.

All in all this isn´t the ending of the Weekend I was hoping for, but I´m really happy with the work of the whole Audex Team and our Service Guys. Special Thanks to Olaf Jensen, Matthias Probst and Thomas Fischer for your perfect Service work. And to Nico Eichenauer for the calmness you brought in the car as a codriver and to everybody who is making it possible that I can drive Rally.

Ausführlicher Bericht Wartburg Rallye 2018

Begonnen hat das Wartburg Rallye Wochenende für mich am Mittwoch, den 25. Juli, um 4:15 in der Früh. Zu der Zeit sind mein Vater und ich aufgestanden um meinen Beifahrer, Nico, um 6:00 bei sich zu Hause abzuholen. Um 10 Uhr ging es dann auch schon mit dem Testen los. Gefahren sind wir da einen Teil der Prüfung Heldrastein, welche durch ihre vielen Wellen und durch die Teilweise sehr schlechte Asphaltoberfläche eine sehr Anspruchsvolle Wertungsprüfung ist. Dort konnte ich sehr gut lernen wie sich das Cup Auto bei solchen Streckenverhältnissen, und vor allem bei 35 ° Außentemperatur fährt. Nach dem Tag war ich zwar sehr kaputt, doch war gleichzeitig sehr zufrieden da ich mich noch besser auf die bevorstehende Wartburg Rallye vorbereitet fühlte. Danke an Markus Creutzburg und den RSG Mosbach für diesen sehr schönen Testtag

Donnerstag…

… startete für uns sehr entspannt mit einem gemeinsamen Teamfrühstück im Hotel, bevor wir uns dann auf den Weg gemacht haben, das Roadbook abzuholen. Anschließend sind Nico und Ich dann los, um den Aufschrieb für die Prüfungen Nessetal, Wackenhof, Hohe Sonne und für den Shakedown zu machen. In der Zeit haben unsere Service Jungs unseren Platz aufgebaut und mir einen anderen Sitz in „meinen“ Cup Adam gebaut. Anschließend haben Nico und ich uns dann auf den Weg gemacht ein paar Runden im Shakedown zu drehen, damit ich mich etwas an den neuen Sitz gewöhnen kann. Nach einer kleinen Justierung der Sitzposition war der Sitz perfekt für mich eingestellt und ich fühle mich jetzt deutlich wohler im Auto. Nach dem Shakedown war es dann Zeit für den, für uns, nächtlichen Showstart in der Eisenacher Innenstadt. Es war ein wunderschönes Erlebnis dort über die Rampe zu fahren. Danach ging es für uns ins Bett, da wir Freitag früh raus mussten.

Freitag…

… war dann nix mehr mit entspanntem Aufstehen. Um 5:30 hat mich Nico aus dem Hotel abgeholt, damit wir pünktlich um 6:00 anfangen konnten die letzten 4 Prüfungen abzufahren. Nach dem Recce sind wir dann sofort zum Service gefahren, damit ich mich vor dem Start noch ein bisschen ausruhen konnte. Am Nachmittag starteten wir dann in en ersten Loop, bestehend aus 2 Prüfungen, WP1 Waldhaus und WP2 Dreiherrnstein. Zwei super schöne WPs, wobei ich sagen muss dass die Waldhaus Prüfung meine absolute Lieblings-WP vom Wochenende ist. In WP1 und 2 sind wir beide male die 14. Zeit von 17 gestarteten Cup Adams gefahren, was mich natürlich sehr gefreut hatte, da ich mir das Ziel gesetzt hatte „einfach“ nur Fehlerfrei durchzufahren und meine Zeit im 2. Loop durch die Erfahrungen die ich im 1. Loop gemacht habe zu verbessern. Das heisst ich habe mir im 1. Service nach WP2 ein paar Stellen auf den Onboards rausgesucht, wo ich mir sicher war dass ich dort Schneller fahren kann. Und habe dann versucht in der WP3 und 4 diese Stellen dann zu verbessern. Das hat wunderbar geklappt, denn ich konnte meine Zeit von WP1 auf WP3 um ca. 5 Sekunden, und meine Zeit von WP2 auf WP4 um eine Sekunde zu verbessern. Anschließend war wieder Service und unsere Service Jungs haben das Auto fertig für die Nacht gemacht. Denn dann ging es zum Zuschauer-Rundkurs „Cosmodrom by Night“. Hier war es für uns am aller wichtigsten einfach heile durchzufahren, da es durch die sehr schweren Sichtverhältnisse (Nacht und viel Staub) nicht gerade einfach war. Als wir diese Prüfung fehlerfrei absolviert hatten ging es für unser Auto ins Parc Ferme und für uns ins Hotel.

Samstag…

… morgen ging es los mit der Prüfung Nessetal, eine etwas längere und schnelle Prüfung. In der Prüfung ist mir ein kleiner Fahrfehler unterlaufen, der uns etwas Zeit gekostet hat. Dennoch war ich mit der Prüfung sehr zufrieden, weil ich dort eine wichtige Erkenntnis für die nächsten Aufschriebe mitnehmen konnte. Weiter ging es dann mit dem Rundkurs „Cosmodorm“ mit langer Ausfahrt, die längste Prüfung des Wochenendes mit 16,9 Kilometern. Dort sind wir auch sicher im Ziel gekommen und haben uns auf den Weg zum Service gemacht. Nach dem Service, auf der Verbindungsetappe zur WP8, mussten wir dann leider wegen einem Problem an der Bremse anhalten und nachschauen was kaputt ist. Wir haben nach allem möglichen geguckt, konnten aber kein Problem feststellen. Dann haben wir uns dazu entschieden erst einmal weiterzufahren. Vielleicht löst sich das Problem ja von alleine. Doch das hat es sich nicht. Wir hatten immer noch keine Bremswirkung auf dem Rechten Vorderrad. Dann sind wir nochmal angehalten um nochmal zu gucken… … nichts gefunden. Wir sind dann wieder ins Auto damit wir es noch in der Karenzzeit bis zur nächsten ZK schaffen. Jedoch haben wir die Zeit um 30 Sekunden verfehlt. Das bedeutete für Wertungsausschluss… wir machten uns dann auf den Weg zurück zum Service Platz, wo uns dann auf der Verbindung die Bremse komplett fest gegangen ist. Dann sind wir an einen Parkplatz gefahren und haben auf unsere Schrauber gewartet, die uns dann abgeholt haben. Später haben die Service Jungs den Fehler der ganzen Sache gefunden und haben direkt zwei neue Bremssättel montiert, damit so etwas nicht nochmal passiert.

Alles in allem ist es nicht der Ausgang des Wochenendes, wie ich ihn mir gewünscht hatte. Doch ich bin sehr Zufrieden mit der Leistung des gesamten Teams. Hier auch einen besonderen Dank an Olaf Jensen, Matthias Probst und Thomas Fischer für die super Service Leistung. An Nico Eichenauer für die Ruhe, die er als Beifahrer ins Auto gebracht hat und an alle die es mir ermöglichen Rallye zu fahren.