Erfolgreich aus Bayern zurück

Meine motorsportliche Woche ging am Ostersamstag mit einem Klassensieg zu Ende. Was für eine Woche! Nach der Schotterrallye in Nordhausen hat mein Vater den Volvo nach Tiefenbach gebracht und dort für die Osterrallye vorbereitet. Nico und ich sind am Karfreitag pünktlich zur Abnahme angereist. Unerwartet viele Bekannte  haben wir dort getroffen. Unser erster Kontakt war gleich Christina Fürst bei der Dokumentenabnahme. Durch den Audex Bulli haben uns auch einige erkannt und angesprochen. So wurde es gleich familiärer für uns im bayrischen Tiefenbach. Zur Rallye kann ich nur positives berichten. Eine sehr gut organisierte Rallye, mit traumhaften Prüfungen die wir als Startnummer 116 unter unsere PIRELLIs genommen haben. Das Wetter war top, vielleicht schon etwas zu warm für meine Reifen. Die bayrischen  Berge liegen dem Volvo nicht so gut wie der thüringische Schotter, soviel steht mal fest. Er hat mächtig gelitten auf den anspruchsvollen WPs. Nico und ich haben das Beste daraus gemacht und den Klassensieg mit nach Hause genommen. Darauf sind wir sehr stolz, denn einfach war es definitiv nicht. Das zeigt auch schon die hohe Ausfallquote. Ab WP 5 bekamen wir auch ein Hitzeproblem mit dem Kühlwasser durch einen undichten Heizungsregler. Das Kühlwasser lief in den Innenraum. Daher bin ich in WP5 & 6 etwas langsamer gefahren, um den Volvo heil ins Ziel zu bringen. Für uns hat die Rallye viel gebracht: Die Erfahrung auf dem ungewohnten bayrischen Asphalt und die besondere Charakteristik im Süden. In manchen Abschnitten musste ich selbst im gutmütigen Volvo die Backen fest zusammendrücken… OK, nur auf den bergab Passagen. Jetzt bekommt der Volvo eine ordentliche Durchsicht und dann geht es zur Gollert. In nur zwei Wochen.

Wird wieder gut . Dort geht es nicht ganz so hoch durch die Berge. 

Die Woche schreibe ich noch  einmal über beide Veranstaltungen in einem Bericht. Es waren viele Eindrücke und die Meisterschaften entwickeln sich ja langsam zu einem Bild.

Euer Nick

Meine erste Schotter-Rallye in Nordhausen

Letztes Wochenende bin ich meine erste Schotter-Rallye gefahren. 35 WP Kilometer unter mittlerweile vertrauten Wetterbedingungen: Regen, Schnee und Temperaturen bis max. 5 Grad. Als 6. Auto durfte ich auf die Strecke, was ich schon mal gut fand. Die Strecken waren noch nicht so stark ausgefahren. WP 1&4 waren mit ca. 10 schnellen Km sicherlich die anspruchsvollsten Abschnitte der Roland Rallye. Die kurzen WP 2&5 mit 100% Schotter machten dann schon Lust auf den Stadtrundkurs „Gehege“. Bisher für mich einer der spektakulärsten Stadtrundkurse. Ich habe die Tipps von Jeffrey Wiesner umgesetzt und bin vorne mit Schotterreifen und auf der Hinterachse mit Ganzjahresreifen gefahren. Einen Vergleich zu einer anderen Kombination habe ich natürlich nicht, bin sehr zufrieden, da das Fahrverhalten genauso war wie vorausgesagt. Danke nochmal an Jeffrey. Der Volvo lief top und auf Schotter ist er sehr gut zu fahren. Die Nachteile, die er auf Asphalt hat, sind auf Schotter überhaupt kein Thema. Das Auto macht Spaß, was Ihr hoffentlich sehen konntet. Ein paar Videos kannst Du einsehen, damit Du weißt was ich meine. Mit meinem Ergebnis und den Zeiten bin ich mehr als zufrieden. In WP 3 habe ich die Ausfahrt zum Ziel leicht unterschätzt und habe mich gedreht. Das hat mich ca. 20 Sekunden gekostet und mich geärgert. Die Prüfung lief so super und die Zeit hätte mich  wirklich interessiert. Dafür stand der Volvo ohne einen Kratzer im Ziel. Was ich Henner von der Panzerschmiede so versprochen habe. Sein Job war der Hammer, der Volvo lief einwandfrei. Mit meinem Beifahrer bin ich ebenfalls sehr zufrieden, auch mein Vater hat einen guten Job gemacht. Deckel auf meine erste Schotter-Rallye drauf. Wir sehen uns in Tiefenbach, der Volvo ist schon vor Ort.

Ich freue mich auf Bayern, auf neue Strecken und Herausforderungen auf dem bayrischen Asphalt.

Euer Nick

Bild von MM-Rallyemedia

Startklar für meinen ersten Einsatz im Schottercup in Nordhausen

Der Volvo läuft wieder ! Ich bin so unglaublich dankbar und glücklich. Ein riesen Dank geht an die Panzerschmiede in Stemwede-Levern. Eine unglaubliche Hilfe habe ich von dort bekommen. Noch am Samstag der BuBi habt ihr mir zugesagt einen „neuen“ Motor einzubauen. Jetzt eine Woche später steht der Volvo wieder fahrbereit auf den Rädern. ´ Einfach ´ damit es für uns weitergehen kann. Wer von Euch etwas ähnliches auch schon mal erleben durfte, weiß was ich meine.
Danke!

Ich freue mich jetzt auf meinen ersten Einsatz mit dem Volvo im Schottercup am kommenden Wochenende. Dieses mal sitzt mein Vater neben mir, da Nico schon länger das Wochenende mit seiner Familie verplant hat.

Im Anschluss der Roland Rallye geht es gleich weiter in Richtung Tiefenbach. Am Osterwochenende starten wir dort zum 2. Lauf im HJS-DRC der Region Süd.

Es fühlt sich im Moment alles gut an und ich komme mit der weiteren Saisonplanung auch immer besser in Tritt. Dazu werde ich in nächster  Zeit genaueres berichten. Also, bleib gespannt.

Ich hoffe wieder viele von Euch an den beiden Wochenenden zu treffen. Sowohl der Schotterlauf als auch der Lauf in Tiefenbach werden vom Belag und von der Charakteristik her, viel Neues für mich bedeuten. Ich freu mich drauf.

Grüße

Nick

 

Meine 2. Rallye Buten un Binnen – diesmal ohne Zielankunft

Im letzten Jahr, als es noch zwei 35er Rallyes waren, bin ich bereits als Co von Guido Deppe im Opel Adam R2 die ´Buten un Binnen´ gefahren. Es waren meine ersten Rallyes überhaupt und die beiden Ergebnisse waren für meine spätere nat. A Lizenz notwendig.

Dieses Jahr war das mit der Zielankunft und einem Ergebnis nix, leider. Den ersten Ausritt mit unserem Volvo auf der Buten un Binnen haben wir uns tatsächlich etwas anders vorgestellt, soviel steht mal fest. Auf der ersten WP kam leider schon das Aus mit einem herben Motorschaden.

Am Montag letzter Woche konnte ich den Volvo das erste Mal wirklich fahren und probieren. Die Woche über habe ich viele Kilometer abgespult um mich zu gewöhnen und um zu sehen, ob alles geradeaus läuft. Es war ein super Gefühl das erste Mal mit dem selbst aufgebauten Auto zu fahren. Hat riesen Spaß gemacht und es lief die ganze Zeit wirklich alles rund.

Am Freitag sind wir zur Sicherheit noch einmal für einen letzten Check bei der Panzerschmiede in Levern vorbeigefahren, um ganz sicher zu gehen. Alles i.O.

Und dann auf WP1, ca. 200 Meter vor dem Zuschauerpunkt 3, an der kleinen Sprungkuppe, verlor der Volvo von dem bisschen Leistung das er hat, noch mal ein deutliches Stück. Als ich Nico gesagt habe, dass wir da ein Problem haben, dauerte es bis zum dumpfen Geräusch gefühlt nur 10 Sekunden. Danach war Ruhe im Motorraum.

Großer Mist und natürlich waren wir enttäuscht und sauer. Es geht aber mittlerweile schon wieder voran. Wir haben uns gleich auf die Suche nach einem neuen Motor gemacht. Nach ein paar Telefonaten hatten wir dann um 15:00 Uhr am Samstag einen neuen Motor organisiert. Die Panzerschmiede in Levern sponsort mir einen ´neuen´ gebrauchten Motor samt Einbau. Das hilft uns sehr und hat uns zu dem Zeitpunkt echt gut getan.

Das wir das IVG Gelände nicht fahren konnten, ist ebenfalls sehr ärgerlich. Darum tut es mir fast am meisten Leid. Die verlorenen WP Kilometer sind dagegen nicht ganz so schlimm, die kann ich nachholen. Auf dem IVG Gelände sind sicherlich die anspruchsvollsten Prüfungen im ganzen Cup zu fahren. Und zum Lernen sicherlich die besten. Ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr. Wir gehen davon aus, dass der Motor grundsätzlich die ´ungewohnte´ Belastung nicht vertragen hat. Bis zu dem Zeitpunkt gab es keinerlei Anzeichen und die Volvo Technik hält ja gefühlt unendlich lang.

Welche Erfahrung habe ich sonst noch mitgenommen ? Die Zeit um den Aufschrieb zu erstellen hätte für mich etwas länger sein können. Wir sind erst am Samstag morgen angereist und da wurde es hinten raus knapp. Meinen Aufschrieb noch etwas zu optimieren, gerade im IVG Gelände, war nicht dabei über. Werde ich nächstes Jahr anders planen.

Abschließend zum Bericht heute, möchte ich mich bei den Anrufern und persönlichen Kontakten bedanken. Es hat mich sehr gefreut und berührt. Die angebotene Hilfe und Unterstützung, um das Auto bis zur Roland Rallye in Nordhausen wieder fertig zu bekommen, zeigt mir das wir auf dem richtigen Weg sind. Sehr schön.

Über den aktuellen Stand der Entwicklung berichte ich nächste Woche wieder gerne. Eigentlich sollte die stressige Zeit, ab da wo das Auto läuft, vorbei sein… Unsere Planung geht jetzt in Richtung Schottercup in Nordhausen und dann, schön weiter in den Süden nach Tiefenbach. Eine Woche liegt zwischen den Läufen, da hoffe ich mal das Beste.

Wenn Du die aktuelle Pressemeldung zum Cup lesen möchtest: Bitte hier folgen

Die Zwischenergebnisse findest Du hier

Grüße

Nick