Rückblick auf die 17. Janinas-Wedemark-Rallye

Dieses Jahr wurde die Rallye erstmalig als 35er Rallye durchgeführt und ich war auch zum ersten Mal dort. Zwei Prüfungen waren jeweils 2 x zu fahren. Die längere mit 9,5 Km mit 75% Schotteranteil als AE und die zweite mit 8 Km und nur 15% Schotter als Rundkurs. Nach meinen ersten Schottererfahrungen zur Roland Rallye im Frühjahr bin ich hier mit ´zu gut´ angefahrenen Schotterreifen an den Start gegangen. Ich hatte mir gedacht, das ich mit den Reifen auf den Asphaltabschnitten besser zurecht komme. Diese Rechnung ist zwar aufgegangen, im Schotter bzw. in dem Sandboden haben sie aber gar nicht mehr funktioniert. In der WP 1 habe ich schon zu Patrick Rodewald viel Zeit verloren. Ich hatte dazu auch noch nicht das Gefühl für den Volvo und dachte das er nicht richtig vorwärts ging. Also, im Rahmen seiner Möglichkeiten 🙂 Was aber wohl eher nur ein Gefühl war aufgrund der schlechten Reifen in dem Sand. Auf WP 2 passt die Zeit annähernd.

Die zweite Schleife bin ich deutlich aggressiver angegangen, was zu kleinen Fehlern führte. Wenn ich die Zeit mit der ersten Schleife vergleiche und meine Fehler abrechne, war das schon gut. Gereicht hätte es für eine Bestzeit aber sicher trotzdem nicht.

Die Rallye ist schön kompakt und knackig und hat Spaß gemacht. Als zweiter in der Klasse haben wir uns 475 Punkte für den ADMV Pokal und 344 im Schotter Cup gutschreiben lassen.

Insgesamt endet der August für uns sehr gut. Nico und ich sind 250 WP Kilometer in drei Wettbewerben gefahren und sind natürlich sehr zufrieden. Das viele Fahren zahlt sich aus.

Unsere nächste Rallye ist der nächste Lauf zur ADMV Meisterschaft und zum Schotter-Cup in Bad Schmiedeberg. Das liegt in der Nähe von Lutherstadt Wittenberg, daher auch fast ein Heimspiel und wir freuen uns drauf.

Grüße

Nick

Tipp: Das Gewinnspiel im HJS-DRC.

Vielleicht hast Du es aber auch schon über einen anderen Kanal mitbekommen. Der HJS-DRC hat jetzt zum Cup auch ein Gewinnspiel gestartet, bei dem sich die Teilnahme lohnt. Das Gewinnspiel hat die Überschrift: Wer wird HJS-DRC Junior 2019 ? Und Du brauchst lediglich dafür Deinen Tipp abgeben.

Alle Informationen findest Du, wenn Du hier direkt dem Link folgst: HJS-DRC Gewinnspiel

Du lädst dort den Tippzettel runter, füllst ihn aus und sendest ihn an die dort angegebene E-Mailadresse.

Also, dann mitmachen !

Über unsere Teilnahme an der Rallye in Wedemark berichte ich in Kürze.

Grüße

Nick

Mein Bericht zur Sulingen und eine kurze Vorschau Richtung Wedemark

Tja, mein erster Gedanke zu diesem Bericht war – Was kann ich zusätzlich noch Berichten, was nicht schon geschrieben und gesprochen wurde.

Selbst bei mir oder besser bei uns im Team ist untergegangen, dass es bereits unsere 10. Rallye in dieser Saison war. Das bedeutet natürlich gleichzeitig auch, dass wir unserem Weg absolut treu geblieben sind und daher unsere Entwicklungskurve auch in diese Richtung zeigt. Warum es unsere Entwicklungskurve ist, und nicht nur meine? Es ist und bleibt tatsächlich ein Teamsport. In Sulingen wurde es wieder mal deutlich. Mich freut es für meine Unterstützer und das es alles so funktioniert wie ich es Euch am Ende vorgestellt habe. Macht mir viel Mut für die Zukunft.

Zur Rallye Sulingen: Wir haben uns doch kurzfristig dazu entschlossen den Shakedown zu fahren. Und das nicht nur, weil der ADAC und Holzer zum anschließenden Grillen eingeladen haben. Sondern doch das Gefühl für das Auto und vor allem für die Reifen zu bekommen, hat uns schon wieder in die Spur gebracht.

Die Freitags-Schleife mit den 4 Prüfungen war für uns eine wichtige Vorbereitung für den Samstag. Das Wetter war doch unbeständig und regnerisch. Wir sind am Freitag als einzige im ersten Durchgang mit Trockenreifen auf der Vorderachse und mit Regenreifen auf der Hinterachse gefahren. Wie die Trockenreifen auf feuchtem Asphalt gehen, weiß ich und daher bin ich das Risiko gegangen. Da das IVG Gelände – welches am Samstag gefahren wurde – nicht wirklich gut abtrocknet wollte ich da schonmal an die Mischung ran. Hat gut funktioniert, trotzdem bin ich zur Sicherheit die zweite Runde komplett auf Regenreifen gefahren.  Da war es aber so trocken, das ich besser nicht getauscht hätte. Aber so ist es dann…! Auf den 3. Platz in unserer Division sind wir in die Nacht.

Das am Samstag die Entscheidungen im IVG Gelände mit den ca. 25 WP Kilometer fallen wird, ist traditionell so. Ein sehr anspruchsvolles Gelände in einem alten Militärdepot. Nico und ich wollten daher dort, in den beiden Schleifen, unsere Position einnehmen und fixen. Es lief für uns sehr gut. Der Aufschrieb, welcher gerade auf dem IVG Gelände sehr wichtig ist, war perfekt. Leider musste ich einmal zurücksetzen in der WP6. Das hat uns ca. 10 Sekunden gekostet. Nur 11,4 Sekunden habe ich auf Gregoire Munster verloren und 31,1 Sekunden konnte ich auf Tim Wacker gut machen. Im Zwischenergebnis nach der Prüfung haben wir uns auf den 2. Platz vorgeschoben mit 45,2 Sekunden Polster auf den 3. Platz. Gregoire hat mir natürlich aufgezeigt, dass es mit dem ADAM Cup noch schneller geht.

Die zweite Runde im IVG war dann deutlich trockener und die Zeiten wurden insgesamt schneller. 28 Sekunden sind wir dort, trotz eines kleinen Fehlers, zum ersten Durchgang schneller geworden. Gregoire 31 Sekunden. Somit haben wir zusätzlich 3 Sekunden auf ihn verloren.

Die Nachmittagsschleife war von der Streckencharakteristik und von der Länge her natürlich nicht zu vergleichen. Das Wetter sorgte eher dafür, das es anspruchsvoll blieb. Eins ist im ADAC Cup nach wie vor so, nachlassen darf man nicht und die passende Mischung aus Vorsicht und guten Zeiten ist ein schmaler Grat. Haben wir abschließend gut gemeistert, finde ich. Auch auf der Powerstage noch Punkte mitzunehmen ohne das ganz große Risiko zu gehen, ist uns gut gelungen. Den 2. Platz ins Ziel zu bringen, stand ganz oben auf dem Zettel.

Und dann durchs Ziel der WP 13 ! Was in dem Moment in mir los war, möchte ich doch für mich behalten. Gut, dass wir uns jetzt schon mal auf das kommende Wochenende vorbereiten können. Da kann ich meine Gedanken besser lenken.

Am Samstag fahren wir die Rallye in Wedemark, einen Lauf zum Schotter-Cup. Wir werden einige Freunde wieder treffen und auch mehrere Volvos. Es wird eine schöne Schotter Rallye mit etwas anderem Druck für uns, da wir natürlich den Volvo vorne in der Klasse abstellen wollen. Gut finde ich wieder, dass die ´kleinen´ Autos als erstes fahren. Mit Startnummer 6 gehen Nico & ich mit 5 Autos in der Klasse ins Rennen.

Ich werde wieder berichten und bestenfalls treffen wir uns ja dort.

Grüße und bis bald

Nick

 

Was für ein Rallye-Wochenende in Sulingen

Wir sind in Sulingen eine Rallye gefahren, die noch ein paar Tage braucht um bei mir voll anzukommen. In der kommenden Woche werde ich dazu noch etwas ausführlicher Berichten. Soviel hast Du aber sicher schon mitbekommen – wir haben unseren Adam auf dem zweiten Platz ins Ziel gestellt. Um das zu erreichen, muss alles passen und es hat alles gepasst. Von der Vorbereitung, unserem Team, der Aufschrieb und am Ende auch das Glück, das genau da kein Graben oder Stein ist wo die Straße ausgeht.

Ein riesen Dankeschön an alle, die mit daran gearbeitet haben und uns unterstützen. Danke, dass Ihr mir vertraut und wünsche mir, dass ich mit dem Ergebnis wieder etwas zurückgeben konnte.

Hier einige Bilder vom Wochenende von Sascha.

 

Weicon ist ab jetzt mit an Bord

Es gibt ja doch noch kurz vor unserem nächsten ADAC Rallye Cup Lauf in Sulingen etwas Gutes zu Berichten.

Ab diesem Wochenende wird uns Weicon aus Münster in unserem Projekt unterstützen. Weicon ist bekannt für Spezialklebstoffe und -schmierstoffe für viele Anwendungen. In der Instandhaltung, in meinem Job, ist Weicon sehr bekannt.

Unser erster Kontakt war schon sehr gut und gestern durfte ich am Hauptsitz in Münster Weicon auch persönlich kennenlernen. War für mich natürlich auch eine neue Erfahrung und wirklich gut. Den Adam hatte ich zur Sicherheit mal mitgenommen.

Danke an das Team von Weicon für die Unterstützung und auf eine lange Partnerschaft.

Wenn du mehr über Weicon erfahren möchtest, dann folge diesem Link

Schotter, Regen, Sonne und Meer bei der Holsten Rallye

Ich möchte doch noch den Satz aus meinem letzten Bericht  – ´´Schotter – das einzig wahre Spielfeld für den Volvo ´´ ergänzen: Regen geht natürlich auch. Warum ? – Dazu komme ich gleich.

Die Holsten Rallye, rund um den Truppenübungsplatz Putlos, war bereits die 54. Auflage und Nico ist dort schon oft gefahren. Ich kannte bisher nur eine Rallye auf einem Truppenübungsplatz – Baumholder, als längste Prüfung der Rallye Deutschland, aus dem letzten Jahr. Um kein Déjà-vu zu erleben war das Thema Aufschrieb und Reifen für mich ein besonderes Thema.  Zum Einen, um durch die Belagwechsel zwischen Schotter/Asphalt/Beton mit teilweise groben Kanten keinen Reifenschaden zu riskieren, und wir sind als 54 gestartet. Daher konnte ich nicht einschätzen, wie die Prüfung dann aussieht. Die Kanten und Ecken habe ich daher zur Sicherheit besonders markiert.  15 Km waren diese Prüfungen auf Putlos und dazwischen dann in Suxdorf ein Rundkurs mit 10 Km. Der wurde als WP2 & 4 zwei mal gefahren.

Putlos hatte zwar reichlich Schotter, aber leider zu viel Geraden und zu viele Schikanen auf Asphalt. Den Koffer immer wieder runterzubremsen um dann wieder zu beschleunigen bringt am Ende nichts vorzeigbares. So blieb in WP 1 die 50. Zeit. Der Schotter hat riesig Spaß gemacht und es hätte wirklich noch etwas mehr sein dürfen.

Ganz anders sah es dann in WP2 aus. Es regnete glücklicherweise für uns alle, was schon für eine Prüfung im Sommer ungewöhnlich ist. Eher mal ein Schauer zwischendurch, ist die Regel. Selbst für Dennis Rostek im 0 Auto war es nass. 100 % Asphalt und die 36. Gesamtzeit haben wir uns auf dieser Prüfung notieren lassen.  War für uns natürlich der Hammer und daher auch die Ergänzung s.o. – Auf der Rallye Gollert, war es ja ähnlich. Da hat es auf der letzten Prüfung des Tages geregnet und wir konnten da unsere einzige Klassenbestzeit bei der Rallye einfahren. Vorher waren wir eher chancenlos. Da wir hier bei der Holsten das einzige NC9 Auto waren, wurden wir mit der NC8 zusammengelegt und da war mit einer Bestzeit nicht unbedingt zu rechnen.

Die Holsten Rallye war daher – alles in allem – ein guter Start für uns aus der Pause heraus und wir sind jetzt direkt in der Vorbereitung zur Sulingen am kommenden Wochenende. Wir starten mit dem Shakedown am Donnerstag, den wir wieder als Vorbereitung nehmen. Ich denke, da die Pause vom ADAM Cup diesmal nicht ganz lang war, werde ich mich besser und schneller wieder an das Auto gewöhnen. Sulingen ist mit dem IVG Gelände eine sehr anspruchsvolle Rallye. Zur Buten und Binnen konnten wir das Gelände ja leider nicht fahren. Der Volvo wollte nicht mehr…

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei  John Semmelhaack und Team bedanken. John hat die Junioren zum Abschluss des Tages eingeladen, sich bei ihm am Zelt zu treffen. Es war wirklich eine schöne und gelungene Sache. Danke dafür. Und einige von Euch werde ich in Sulingen ja treffen.

Dann bis nächste Woche in Sulingen.

Viele Grüße

Nick