Auf dem Weg zur ADAC Rallye Sachsen

Nico und ich sind auf dem Weg nach Zwickau und werden im Shakedown zum ersten Mal seit unserem Unfall wieder gemeinsam im Adam sitzen. Trotz der  Mischung aus Vorfreude und Anspannung bin ich motiviert, mein Können unter Beweis zu stellen. Mir ist es wichtig zu zeigen, daß ich die Zeit genutzt habe, um dazuzulernen und mich mit dem Volvo auszuprobieren. Es gilt, uns erst wieder an das Auto und an die Geschwindigkeit zu gewöhnen um dann zuverlässig gute und schnelle Zeiten zu fahren. Sowohl mein Team als auch der Adam sind in Topform, dafür danke ich meiner Familie, Nico und Familie, Guido mit Anne und besonders Denis Schüßler mit Familie.

Ich hoffe, wir sehen uns am Wochenende. Ich freue mich auf Euch.

Grüße Nick

2019 – 5 Monate unerwartet wertvoll !

2019 ist Dank Jochen Walther sehr wertvoll für mich, weil ich durch den Aufbau des Volvo sehr viel gelernt habe. Dies beziehe ich nicht nur auf die reine Technik, sondern es hat mich in persönlicher Hinsicht sehr viel weiter gebracht. Jochen hat mich erst auf den Volvo gebracht und mich mit Rat und Tat begleitet. Noch vor meinem ersten Start, mit Bekanntgabe unserer Saisonplanung habe ich viele neue und ebenfalls wichtige Kontakte geknüpft. Werner Löseke, der uns sein Auto zum Saisonauftakt zur Verfügung stellte, als meiner noch nicht aufgebaut war. Jeffrey Wiesner, Patrick Rodewald und besonders Henner, der den ersten Saisonteil ganz klar gerettet hat.

Die knapp 300 WP Kilometer, darunter die erste Schotterrallye, sind ebenfalls in meiner Entwicklung unheimlich wichtig. Nicht nur das Wetter hat Nico & mich gefordert, sondern auch der enge Terminplan der Rallyes war nicht ohne. Der Motorschaden auf der Buten ´n Binnen war eine weitere Herausforderung. Auch der Volvo braucht jetzt eine Regenerationsphase damit es im August wieder frisch im HJS-DRC weitergehen kann.

Wir überlegen momentan, ob die Gruppe G mit dem Volvo für uns die richtige ist. Nico und ich sind uns noch nicht ganz klar, ob wir auch nach der Sommerpause noch in dieser Wertungsgruppe starten wollen. Die hohe Startnummer ist sicherlich das eine, die Motorleistung und am Ende die Vergleichbarkeit das andere. Trotzdem war der Weg richtig.

Die Pause im HJS-DRC Junior Cup nutze ich um meine Erfahrungen in einem modernen Rallyeauto weiter auszubauen. Wir starten mit der ADAC Rallye Sachsen in den ADAC Rallye Cup. Damit beginnt die zweite Phase dieser Saison, in der ich zeigen möchte wie meine Entwicklung voran geht. Das Auto ist der ADAM aus dem letzten Jahr, der von Horst Rotter über den Winter wieder aufgebaut wurde. Momentan wartet er bei uns auf seinen finalen Check vor dem ersten Einsatz.

Wir freuen uns tierisch drauf, weil wir mit wirklich guten Erfahrungen und Ergebnissen in den Cup einsteigen können. Ein Fakt, den ich mir vor 5 Monaten so nicht habe vorstellen können.

Ein großes Lob an mein gesamtes Team, dank Euch bin ich da wo ich jetzt bin.

Ich freue mich auf alles was noch kommt.

Euer Nick

 

Mit einem 2. Platz in die HJS-DRC Sommerpause

Die diesjährige Rallye Gollert wurde überschattet von dem Unfall von Marcel Schuhej und Leonie Kraft auf der WP 3, direkt nach dem ersten Regrouping. Ich möchte meinen Bericht heute auch aus diesem Grund kurz halten. Für die nächste Woche plane ich einen Rückblick der ca. 300 WP KM, die wir in diesem Jahr gefahren sind und eine Vorschau auf die kommenden Rallyes im AUDEX Opel Adam.

Zur Gollert – Vor der WP3 wurden wir per Alternativroute im Bordbuch direkt zur WP4 geleitet und haben die Rallye mit der WP 4 fortgesetzt. Für WP 3 bekamen wir eine faire Zeit errechnet. Das Wetter, was ja für jeden Teilnehmer gleich ist, spielte schon sehr verrückt. Ostern in Tiefenbach noch mit Temperaturproblemen zu kämpfen gehabt, schneit es in Thüringen…

Bei der Reifenwahl haben uns dazu entschieden, komplett mit Regenreifen zu fahren. Von der Werra Meißner und der Kempenich wussten wir, dass die Reifen auch noch bei kalt/feuchten Bedingungen funktionieren. Nach ein paar Schauern zwischendurch hat auf der WP 6 der Joker dann doch noch gezogen. Da war es dann nass genug und wir konnten die WP mit 0,1 Sekunden vor Marius Deußing und Sascha Köth in ihrem Golf gewinnen. Immerhin 12,40 Kilometer war die WP lang und durchweg nass. Damit bin ich sehr zufrieden. Bis dahin haben wir den Abstand pro WP Kilometer von 3 Sekunden auf knapp 1 Sekunde auf ihn verkürzen können.

Die Rallye Gollert war mit ihren schnellen Prüfungen eine Reise wert. Der Zeitplan wurde trotz Unfall gut eingehalten, und es war für Nico und mich auch eine gute Vorbereitung für die Wartburg Rallye. Die WP Gollert als Klassiker dabei und jetzt geht es bis Anfang August in die HJS-DRC Pause. Sowohl in Region Süd, als auch in der Region Nord.

Zeit also, dass wir uns auf die Läufe im ADAC Rallye Cup vorbereiten und die Pause somit gut nutzen werden.

Euer Nick

 

Erfolgreich aus Bayern zurück

Meine motorsportliche Woche ging am Ostersamstag mit einem Klassensieg zu Ende. Was für eine Woche! Nach der Schotterrallye in Nordhausen hat mein Vater den Volvo nach Tiefenbach gebracht und dort für die Osterrallye vorbereitet. Nico und ich sind am Karfreitag pünktlich zur Abnahme angereist. Unerwartet viele Bekannte  haben wir dort getroffen. Unser erster Kontakt war gleich Christina Fürst bei der Dokumentenabnahme. Durch den Audex Bulli haben uns auch einige erkannt und angesprochen. So wurde es gleich familiärer für uns im bayrischen Tiefenbach. Zur Rallye kann ich nur positives berichten. Eine sehr gut organisierte Rallye, mit traumhaften Prüfungen die wir als Startnummer 116 unter unsere PIRELLIs genommen haben. Das Wetter war top, vielleicht schon etwas zu warm für meine Reifen. Die bayrischen  Berge liegen dem Volvo nicht so gut wie der thüringische Schotter, soviel steht mal fest. Er hat mächtig gelitten auf den anspruchsvollen WPs. Nico und ich haben das Beste daraus gemacht und den Klassensieg mit nach Hause genommen. Darauf sind wir sehr stolz, denn einfach war es definitiv nicht. Das zeigt auch schon die hohe Ausfallquote. Ab WP 5 bekamen wir auch ein Hitzeproblem mit dem Kühlwasser durch einen undichten Heizungsregler. Das Kühlwasser lief in den Innenraum. Daher bin ich in WP5 & 6 etwas langsamer gefahren, um den Volvo heil ins Ziel zu bringen. Für uns hat die Rallye viel gebracht: Die Erfahrung auf dem ungewohnten bayrischen Asphalt und die besondere Charakteristik im Süden. In manchen Abschnitten musste ich selbst im gutmütigen Volvo die Backen fest zusammendrücken… OK, nur auf den bergab Passagen. Jetzt bekommt der Volvo eine ordentliche Durchsicht und dann geht es zur Gollert. In nur zwei Wochen.

Wird wieder gut . Dort geht es nicht ganz so hoch durch die Berge. 

Die Woche schreibe ich noch  einmal über beide Veranstaltungen in einem Bericht. Es waren viele Eindrücke und die Meisterschaften entwickeln sich ja langsam zu einem Bild.

Euer Nick

Meine erste Schotter-Rallye in Nordhausen

Letztes Wochenende bin ich meine erste Schotter-Rallye gefahren. 35 WP Kilometer unter mittlerweile vertrauten Wetterbedingungen: Regen, Schnee und Temperaturen bis max. 5 Grad. Als 6. Auto durfte ich auf die Strecke, was ich schon mal gut fand. Die Strecken waren noch nicht so stark ausgefahren. WP 1&4 waren mit ca. 10 schnellen Km sicherlich die anspruchsvollsten Abschnitte der Roland Rallye. Die kurzen WP 2&5 mit 100% Schotter machten dann schon Lust auf den Stadtrundkurs „Gehege“. Bisher für mich einer der spektakulärsten Stadtrundkurse. Ich habe die Tipps von Jeffrey Wiesner umgesetzt und bin vorne mit Schotterreifen und auf der Hinterachse mit Ganzjahresreifen gefahren. Einen Vergleich zu einer anderen Kombination habe ich natürlich nicht, bin sehr zufrieden, da das Fahrverhalten genauso war wie vorausgesagt. Danke nochmal an Jeffrey. Der Volvo lief top und auf Schotter ist er sehr gut zu fahren. Die Nachteile, die er auf Asphalt hat, sind auf Schotter überhaupt kein Thema. Das Auto macht Spaß, was Ihr hoffentlich sehen konntet. Ein paar Videos kannst Du einsehen, damit Du weißt was ich meine. Mit meinem Ergebnis und den Zeiten bin ich mehr als zufrieden. In WP 3 habe ich die Ausfahrt zum Ziel leicht unterschätzt und habe mich gedreht. Das hat mich ca. 20 Sekunden gekostet und mich geärgert. Die Prüfung lief so super und die Zeit hätte mich  wirklich interessiert. Dafür stand der Volvo ohne einen Kratzer im Ziel. Was ich Henner von der Panzerschmiede so versprochen habe. Sein Job war der Hammer, der Volvo lief einwandfrei. Mit meinem Beifahrer bin ich ebenfalls sehr zufrieden, auch mein Vater hat einen guten Job gemacht. Deckel auf meine erste Schotter-Rallye drauf. Wir sehen uns in Tiefenbach, der Volvo ist schon vor Ort.

Ich freue mich auf Bayern, auf neue Strecken und Herausforderungen auf dem bayrischen Asphalt.

Euer Nick

Bild von MM-Rallyemedia

Startklar für meinen ersten Einsatz im Schottercup in Nordhausen

Der Volvo läuft wieder ! Ich bin so unglaublich dankbar und glücklich. Ein riesen Dank geht an die Panzerschmiede in Stemwede-Levern. Eine unglaubliche Hilfe habe ich von dort bekommen. Noch am Samstag der BuBi habt ihr mir zugesagt einen „neuen“ Motor einzubauen. Jetzt eine Woche später steht der Volvo wieder fahrbereit auf den Rädern. ´ Einfach ´ damit es für uns weitergehen kann. Wer von Euch etwas ähnliches auch schon mal erleben durfte, weiß was ich meine.
Danke!

Ich freue mich jetzt auf meinen ersten Einsatz mit dem Volvo im Schottercup am kommenden Wochenende. Dieses mal sitzt mein Vater neben mir, da Nico schon länger das Wochenende mit seiner Familie verplant hat.

Im Anschluss der Roland Rallye geht es gleich weiter in Richtung Tiefenbach. Am Osterwochenende starten wir dort zum 2. Lauf im HJS-DRC der Region Süd.

Es fühlt sich im Moment alles gut an und ich komme mit der weiteren Saisonplanung auch immer besser in Tritt. Dazu werde ich in nächster  Zeit genaueres berichten. Also, bleib gespannt.

Ich hoffe wieder viele von Euch an den beiden Wochenenden zu treffen. Sowohl der Schotterlauf als auch der Lauf in Tiefenbach werden vom Belag und von der Charakteristik her, viel Neues für mich bedeuten. Ich freu mich drauf.

Grüße

Nick

 

Meine 2. Rallye Buten un Binnen – diesmal ohne Zielankunft

Im letzten Jahr, als es noch zwei 35er Rallyes waren, bin ich bereits als Co von Guido Deppe im Opel Adam R2 die ´Buten un Binnen´ gefahren. Es waren meine ersten Rallyes überhaupt und die beiden Ergebnisse waren für meine spätere nat. A Lizenz notwendig.

Dieses Jahr war das mit der Zielankunft und einem Ergebnis nix, leider. Den ersten Ausritt mit unserem Volvo auf der Buten un Binnen haben wir uns tatsächlich etwas anders vorgestellt, soviel steht mal fest. Auf der ersten WP kam leider schon das Aus mit einem herben Motorschaden.

Am Montag letzter Woche konnte ich den Volvo das erste Mal wirklich fahren und probieren. Die Woche über habe ich viele Kilometer abgespult um mich zu gewöhnen und um zu sehen, ob alles geradeaus läuft. Es war ein super Gefühl das erste Mal mit dem selbst aufgebauten Auto zu fahren. Hat riesen Spaß gemacht und es lief die ganze Zeit wirklich alles rund.

Am Freitag sind wir zur Sicherheit noch einmal für einen letzten Check bei der Panzerschmiede in Levern vorbeigefahren, um ganz sicher zu gehen. Alles i.O.

Und dann auf WP1, ca. 200 Meter vor dem Zuschauerpunkt 3, an der kleinen Sprungkuppe, verlor der Volvo von dem bisschen Leistung das er hat, noch mal ein deutliches Stück. Als ich Nico gesagt habe, dass wir da ein Problem haben, dauerte es bis zum dumpfen Geräusch gefühlt nur 10 Sekunden. Danach war Ruhe im Motorraum.

Großer Mist und natürlich waren wir enttäuscht und sauer. Es geht aber mittlerweile schon wieder voran. Wir haben uns gleich auf die Suche nach einem neuen Motor gemacht. Nach ein paar Telefonaten hatten wir dann um 15:00 Uhr am Samstag einen neuen Motor organisiert. Die Panzerschmiede in Levern sponsort mir einen ´neuen´ gebrauchten Motor samt Einbau. Das hilft uns sehr und hat uns zu dem Zeitpunkt echt gut getan.

Das wir das IVG Gelände nicht fahren konnten, ist ebenfalls sehr ärgerlich. Darum tut es mir fast am meisten Leid. Die verlorenen WP Kilometer sind dagegen nicht ganz so schlimm, die kann ich nachholen. Auf dem IVG Gelände sind sicherlich die anspruchsvollsten Prüfungen im ganzen Cup zu fahren. Und zum Lernen sicherlich die besten. Ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr. Wir gehen davon aus, dass der Motor grundsätzlich die ´ungewohnte´ Belastung nicht vertragen hat. Bis zu dem Zeitpunkt gab es keinerlei Anzeichen und die Volvo Technik hält ja gefühlt unendlich lang.

Welche Erfahrung habe ich sonst noch mitgenommen ? Die Zeit um den Aufschrieb zu erstellen hätte für mich etwas länger sein können. Wir sind erst am Samstag morgen angereist und da wurde es hinten raus knapp. Meinen Aufschrieb noch etwas zu optimieren, gerade im IVG Gelände, war nicht dabei über. Werde ich nächstes Jahr anders planen.

Abschließend zum Bericht heute, möchte ich mich bei den Anrufern und persönlichen Kontakten bedanken. Es hat mich sehr gefreut und berührt. Die angebotene Hilfe und Unterstützung, um das Auto bis zur Roland Rallye in Nordhausen wieder fertig zu bekommen, zeigt mir das wir auf dem richtigen Weg sind. Sehr schön.

Über den aktuellen Stand der Entwicklung berichte ich nächste Woche wieder gerne. Eigentlich sollte die stressige Zeit, ab da wo das Auto läuft, vorbei sein… Unsere Planung geht jetzt in Richtung Schottercup in Nordhausen und dann, schön weiter in den Süden nach Tiefenbach. Eine Woche liegt zwischen den Läufen, da hoffe ich mal das Beste.

Wenn Du die aktuelle Pressemeldung zum Cup lesen möchtest: Bitte hier folgen

Die Zwischenergebnisse findest Du hier

Grüße

Nick

Das war mein Saisonauftakt

Obwohl die Werra Meißner Rallye wetterbedingt nur 57 km hatte kam ich doch incl. der Rallye Kempenich auf 130 WP Kilometer am Wochenende. Wie das geht ? Dazu gleich mehr.

Zunächst möchte ich Dir vom Samstag und der Werra Meißner Rallye berichten. Ein schönes Gefühl endlich wieder eine Rallye zu fahren. Vor dem Start war ich doch sehr aufgeregt und angespannt. Doch als wir uns dann auf den Weg zur ersten WP gemacht haben, legte sich meine Anspannung dann wieder. Es lief von Anfang an sehr gut und ich habe mich schnell an das Auto gewöhnt. Nach den ersten Kilometern im Gruppe G Volvo 940 wurde das Gefühl im Auto auch immer besser. Die Wetterbedingungen waren äußerst durchwachsen. Viel bis sehr viel Regen und dadurch Matsch auf den Prüfungen. Die Frage der Reifenwahl stellte sich für mich nicht und wir sind mit den PIRELLI Regenreifen gefahren. Sehr gut haben sie auf dem Volvo funktioniert. Im letzten Jahr konnte ich keinen Meter im Regen fahren, von daher fehlte mir da die Erfahrung. Ich bin sehr beeindruckt von den Reifen und vom Gripp bei den Bedingungen.

Die Prüfungen waren anspruchsvoll und für uns hat alles gepasst. Die WP 1 + 4 sowie die 2 + 5 sind für mich – durch die gleiche Wettersituation – zu vergleichen. In WP 4 konnte ich mich um 7 Sekunden und in WP 5 um ca. 4,5 Sekunden – jeweils zur ersten Runde – verbessern. Damit bin ich sehr zufrieden, zumal das Auto keine Macke mitbekommen hat. Im dritten Durchlauf hat das Wetter noch einmal mehr Regen gebracht, was letztendlich auch zum Abbruch der letzten Prüfung geführt hat. Für uns ging somit nach 8 Wertungsprüfungen eine sehr gute erste Rallye zu Ende.

Platz 5 bei den eingeschriebenen Junioren und 2,50 Punkte für die Wertung in der Region Nord mitgenommen.

Kommen wir zur Rallye Kempenich.

Eine sehr kurze Nacht. Nico und ich sind kurz nach Ziel weiter Richtung Kempenich gefahren um noch möglichst viel Schlaf zu bekommen. Mein Vater ist nach Öffnung des Parc fermé dann mit dem Volvo nachgekommen.

Die Rallye Kempenich hat 68 WP Kilometer, und ich habe daraus 74 Km gemacht. Leider bin ich im Rundkurs WP2 eine Runde zu viel gefahren. Da habe ich nicht auf Nicos Ansage gehört und bin rechts in die nächste Runde eingebogen. Ausfahrt verpasst! Was für ein Mist ! Zurück ging nicht mehr, also eine Ehrenrunde die uns die letzte Zeit im Gesamt eingebracht hat.  Den letzten Platz haben wir zwar zum Ende der Rallye verlassen, aber nur 2,78 Punkte für die Wertung in der Region Süd konnte ich mitnehmen.

Mein persönliches Highlight war im zweiten Durchlauf der Rundkurs als WP5. Knapp 7 Sekunden konnte ich Andreas Thull, im anderen Volvo, abnehmen. Da hat wirklich alles zusammengepasst und es hat gut getan.

Die Veranstaltung war, genau wie die Werra Meißner Rallye, sehr gut organisiert und mit sehr anspruchsvollen Prüfungen versehen. Im Gegensatz zum Samstag wurden 3 WP zweimal gefahren, was natürlich längere WPs bedeutet hat und mir sehr geholfen hat, mich immer besser zurechtzufinden. Das Wetter war auch am Sonntag sehr wechselhaft und so kann ich schwer die beiden WP Schleifen miteinander vergleichen. Mein Fehler in WP 2 kommt noch dazu.

Zum Pressebericht zu den Veranstaltungen hier entlang: HJS Presse

Zum aktuellen Punktestand hier entlang: HJS-DRC Stand

Das Fazit des Wochenendes, ist schnell geschrieben. Es war für uns die richtige Entscheidung die beiden Läufe zu fahren und das auch auf einem Volvo. Das Auto von Werner Löseke hat einwandfrei funktioniert und lief wirklich ohne Probleme. Es war – auch durch die Fahrt nach Kempenich – sehr anstrengend, aber das ist heute schon wieder vergessen.

Nico und ich freuen uns riesig auf die Buten und Binnen. Dann mit unserem Volvo.

Danke an alle, die uns an der Strecke angefeuert haben und fürs Aushalten bei den Bedingungen. Wir sehen uns dann Ende März wieder.

Grüße

Nick

Saison geht endlich los !

Am kommenden Wochenende beginnt endlich die neue Saison auch für Nico und für mich. Eine lange und intensive Winterpause geht zu Ende. Die letzten Wochen habe ich daran gearbeitet einen Volvo 940 für die Gruppe G aufzubauen um damit die Junior Wertung im HJS – DRC zu fahren.

Das Projekt war – trotzt sehr guter Unterstützung – nicht ohne. Das Auto kriege leider bis zur Werra Meißner Rallye nicht mehr auf die Straße. Die Zeit ist hinten raus, für die vielen letzten Kleinigkeiten, zu knapp geworden.  Ich habe aber das große Glück, dass Werner Löseke mir seinen Volvo zur Verfügung stellt und wir mit dem ersten Lauf  in den Cup starten können. Ein riesen Danke schön dafür !! Nico und ich tauchen am Wochenende in zwei Starterlisten auf. Zur Werra Meißner Rallye und zur Rallye Kempenich haben wir genannt. Wir haben uns dazu lange Gedanken gemacht und uns entschlossen in den beiden Regionen in den Cup starten. Wir fahren also Nord & Süd. Seit September habe ich keine Rallye mehr gefahren und ich möchte viele WP Kilometer fahren. Eine Erwartung habe ich für dieses Wochenende noch nicht, kann ich ja auch nicht wirklich. Nur die bekannte, mich von Kilometer zu Kilometer zu steigern. Das Auto werde ich das erste mal fahren, wenn ich ihn auf den Hänger stelle. Auch damit muss ich lernen umzugehen. Ich freue mich drauf und kann nur an alle, die mir das ermöglichen nochmal in großes Danke sagen. Ich hoffe, dass ich über die Saison hinweg vieles auch zurückgeben kann.

Einen Nachtrag zum ADAC Rallye Cup im Opel Adam. Ich bin in der einen oder anderen Liste als Teilnehmer bzw. Starter auf- und wieder abgetaucht. Ich habe geschrieben, dass wir einige Läufe im Cup fahren werden um zu schauen, ob ich eine gute Entwicklung nehme. Das stimmt so! Eingeschrieben bin ich nicht. Der Plan sieht vor, dass wir zur Sachsen Rallye an den Start gehen. Ich werde Dich – wie gewohnt – auf dem Laufenden halten und hoffe wieder auf viele gute Gespräche und Kontakte an jedem Rallyewochenende.

Grüße

Nick

My Season 2019

Today I can finally tell you what my team and I have planned for this year.

At the top of the list is still driving as much stagekilometers as possible. I want to show good development throughout the year in order to create good opportunities for 2020.

What do I plan to do? I have already presented the Volvo, on which I want to learn how to drive rally this year. I am currently building it up to race around the HJS DRC in the junior standings. My friends from Sweden have all learned how to drive rally on a Volvo, so it will also be a good lesson for me to drive with that heavy car. I owe it to Jochen Walther, that I can build up this Volvo. When I build up I get very good support and I also get answers to all my questions. But then I can build myself, which I like very much. Still a dream, which I have been allowed to experience since last July. Now in February I still have to hurry up a bit in order to finish the car before the start of the season.

In the second half of the year I will contest some selected runs in the Volvo Original Cup in Sweden. So that it doesn’t get a dip in the cold water, we will also start in the German gravel cup with the Volvo. Selected runs are for it in my calendar.

And how can I show that my teaching lessons at the Volvo also take me forward driverfully? We have also found a solution for this. I’m going to contest some runs in the ADAC (Opel) Rally Cup.

Comparability in the Cup remains highest and I am most likely to be able to show my development curve there. I am incredibly happy that Guido Deppe again allows me to drive with the AX 62. The car is supervised by the team around Horst Rotter. We will not be driving from the start, but will not face the competition until later. There is a scheduling overlap with the HJS DRC Cup on the weekend at the start of the season, and that’s where clearly our priority lies. I haven’t driven a competitive kilometre in the ADAM since last September, so that’s a good fit for me.

In winter, I got to know many people who follow my path. I was able to exchange ideas very well about how to make the year optimum. I think we’ve been able to implement a lot of things and I’m looking forward to an instructive and exciting rally year. I can’t wait for it to finally kick off again.

And then soon there will be regular updates and news from me and my team, for which I am incredibly grateful. Again this year I have everyone around me again.