Erfolgreich aus Bayern zurück

Meine motorsportliche Woche ging am Ostersamstag mit einem Klassensieg zu Ende. Was für eine Woche! Nach der Schotterrallye in Nordhausen hat mein Vater den Volvo nach Tiefenbach gebracht und dort für die Osterrallye vorbereitet. Nico und ich sind am Karfreitag pünktlich zur Abnahme angereist. Unerwartet viele Bekannte  haben wir dort getroffen. Unser erster Kontakt war gleich Christina Fürst bei der Dokumentenabnahme. Durch den Audex Bulli haben uns auch einige erkannt und angesprochen. So wurde es gleich familiärer für uns im bayrischen Tiefenbach. Zur Rallye kann ich nur positives berichten. Eine sehr gut organisierte Rallye, mit traumhaften Prüfungen die wir als Startnummer 116 unter unsere PIRELLIs genommen haben. Das Wetter war top, vielleicht schon etwas zu warm für meine Reifen. Die bayrischen  Berge liegen dem Volvo nicht so gut wie der thüringische Schotter, soviel steht mal fest. Er hat mächtig gelitten auf den anspruchsvollen WPs. Nico und ich haben das Beste daraus gemacht und den Klassensieg mit nach Hause genommen. Darauf sind wir sehr stolz, denn einfach war es definitiv nicht. Das zeigt auch schon die hohe Ausfallquote. Ab WP 5 bekamen wir auch ein Hitzeproblem mit dem Kühlwasser durch einen undichten Heizungsregler. Das Kühlwasser lief in den Innenraum. Daher bin ich in WP5 & 6 etwas langsamer gefahren, um den Volvo heil ins Ziel zu bringen. Für uns hat die Rallye viel gebracht: Die Erfahrung auf dem ungewohnten bayrischen Asphalt und die besondere Charakteristik im Süden. In manchen Abschnitten musste ich selbst im gutmütigen Volvo die Backen fest zusammendrücken… OK, nur auf den bergab Passagen. Jetzt bekommt der Volvo eine ordentliche Durchsicht und dann geht es zur Gollert. In nur zwei Wochen.

Wird wieder gut . Dort geht es nicht ganz so hoch durch die Berge. 

Die Woche schreibe ich noch  einmal über beide Veranstaltungen in einem Bericht. Es waren viele Eindrücke und die Meisterschaften entwickeln sich ja langsam zu einem Bild.

Euer Nick

Meine erste Schotter-Rallye in Nordhausen

Letztes Wochenende bin ich meine erste Schotter-Rallye gefahren. 35 WP Kilometer unter mittlerweile vertrauten Wetterbedingungen: Regen, Schnee und Temperaturen bis max. 5 Grad. Als 6. Auto durfte ich auf die Strecke, was ich schon mal gut fand. Die Strecken waren noch nicht so stark ausgefahren. WP 1&4 waren mit ca. 10 schnellen Km sicherlich die anspruchsvollsten Abschnitte der Roland Rallye. Die kurzen WP 2&5 mit 100% Schotter machten dann schon Lust auf den Stadtrundkurs „Gehege“. Bisher für mich einer der spektakulärsten Stadtrundkurse. Ich habe die Tipps von Jeffrey Wiesner umgesetzt und bin vorne mit Schotterreifen und auf der Hinterachse mit Ganzjahresreifen gefahren. Einen Vergleich zu einer anderen Kombination habe ich natürlich nicht, bin sehr zufrieden, da das Fahrverhalten genauso war wie vorausgesagt. Danke nochmal an Jeffrey. Der Volvo lief top und auf Schotter ist er sehr gut zu fahren. Die Nachteile, die er auf Asphalt hat, sind auf Schotter überhaupt kein Thema. Das Auto macht Spaß, was Ihr hoffentlich sehen konntet. Ein paar Videos kannst Du einsehen, damit Du weißt was ich meine. Mit meinem Ergebnis und den Zeiten bin ich mehr als zufrieden. In WP 3 habe ich die Ausfahrt zum Ziel leicht unterschätzt und habe mich gedreht. Das hat mich ca. 20 Sekunden gekostet und mich geärgert. Die Prüfung lief so super und die Zeit hätte mich  wirklich interessiert. Dafür stand der Volvo ohne einen Kratzer im Ziel. Was ich Henner von der Panzerschmiede so versprochen habe. Sein Job war der Hammer, der Volvo lief einwandfrei. Mit meinem Beifahrer bin ich ebenfalls sehr zufrieden, auch mein Vater hat einen guten Job gemacht. Deckel auf meine erste Schotter-Rallye drauf. Wir sehen uns in Tiefenbach, der Volvo ist schon vor Ort.

Ich freue mich auf Bayern, auf neue Strecken und Herausforderungen auf dem bayrischen Asphalt.

Euer Nick

Bild von MM-Rallyemedia

Startklar für meinen ersten Einsatz im Schottercup in Nordhausen

Der Volvo läuft wieder ! Ich bin so unglaublich dankbar und glücklich. Ein riesen Dank geht an die Panzerschmiede in Stemwede-Levern. Eine unglaubliche Hilfe habe ich von dort bekommen. Noch am Samstag der BuBi habt ihr mir zugesagt einen „neuen“ Motor einzubauen. Jetzt eine Woche später steht der Volvo wieder fahrbereit auf den Rädern. ´ Einfach ´ damit es für uns weitergehen kann. Wer von Euch etwas ähnliches auch schon mal erleben durfte, weiß was ich meine.
Danke!

Ich freue mich jetzt auf meinen ersten Einsatz mit dem Volvo im Schottercup am kommenden Wochenende. Dieses mal sitzt mein Vater neben mir, da Nico schon länger das Wochenende mit seiner Familie verplant hat.

Im Anschluss der Roland Rallye geht es gleich weiter in Richtung Tiefenbach. Am Osterwochenende starten wir dort zum 2. Lauf im HJS-DRC der Region Süd.

Es fühlt sich im Moment alles gut an und ich komme mit der weiteren Saisonplanung auch immer besser in Tritt. Dazu werde ich in nächster  Zeit genaueres berichten. Also, bleib gespannt.

Ich hoffe wieder viele von Euch an den beiden Wochenenden zu treffen. Sowohl der Schotterlauf als auch der Lauf in Tiefenbach werden vom Belag und von der Charakteristik her, viel Neues für mich bedeuten. Ich freu mich drauf.

Grüße

Nick

 

Meine 2. Rallye Buten un Binnen – diesmal ohne Zielankunft

Im letzten Jahr, als es noch zwei 35er Rallyes waren, bin ich bereits als Co von Guido Deppe im Opel Adam R2 die ´Buten un Binnen´ gefahren. Es waren meine ersten Rallyes überhaupt und die beiden Ergebnisse waren für meine spätere nat. A Lizenz notwendig.

Dieses Jahr war das mit der Zielankunft und einem Ergebnis nix, leider. Den ersten Ausritt mit unserem Volvo auf der Buten un Binnen haben wir uns tatsächlich etwas anders vorgestellt, soviel steht mal fest. Auf der ersten WP kam leider schon das Aus mit einem herben Motorschaden.

Am Montag letzter Woche konnte ich den Volvo das erste Mal wirklich fahren und probieren. Die Woche über habe ich viele Kilometer abgespult um mich zu gewöhnen und um zu sehen, ob alles geradeaus läuft. Es war ein super Gefühl das erste Mal mit dem selbst aufgebauten Auto zu fahren. Hat riesen Spaß gemacht und es lief die ganze Zeit wirklich alles rund.

Am Freitag sind wir zur Sicherheit noch einmal für einen letzten Check bei der Panzerschmiede in Levern vorbeigefahren, um ganz sicher zu gehen. Alles i.O.

Und dann auf WP1, ca. 200 Meter vor dem Zuschauerpunkt 3, an der kleinen Sprungkuppe, verlor der Volvo von dem bisschen Leistung das er hat, noch mal ein deutliches Stück. Als ich Nico gesagt habe, dass wir da ein Problem haben, dauerte es bis zum dumpfen Geräusch gefühlt nur 10 Sekunden. Danach war Ruhe im Motorraum.

Großer Mist und natürlich waren wir enttäuscht und sauer. Es geht aber mittlerweile schon wieder voran. Wir haben uns gleich auf die Suche nach einem neuen Motor gemacht. Nach ein paar Telefonaten hatten wir dann um 15:00 Uhr am Samstag einen neuen Motor organisiert. Die Panzerschmiede in Levern sponsort mir einen ´neuen´ gebrauchten Motor samt Einbau. Das hilft uns sehr und hat uns zu dem Zeitpunkt echt gut getan.

Das wir das IVG Gelände nicht fahren konnten, ist ebenfalls sehr ärgerlich. Darum tut es mir fast am meisten Leid. Die verlorenen WP Kilometer sind dagegen nicht ganz so schlimm, die kann ich nachholen. Auf dem IVG Gelände sind sicherlich die anspruchsvollsten Prüfungen im ganzen Cup zu fahren. Und zum Lernen sicherlich die besten. Ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr. Wir gehen davon aus, dass der Motor grundsätzlich die ´ungewohnte´ Belastung nicht vertragen hat. Bis zu dem Zeitpunkt gab es keinerlei Anzeichen und die Volvo Technik hält ja gefühlt unendlich lang.

Welche Erfahrung habe ich sonst noch mitgenommen ? Die Zeit um den Aufschrieb zu erstellen hätte für mich etwas länger sein können. Wir sind erst am Samstag morgen angereist und da wurde es hinten raus knapp. Meinen Aufschrieb noch etwas zu optimieren, gerade im IVG Gelände, war nicht dabei über. Werde ich nächstes Jahr anders planen.

Abschließend zum Bericht heute, möchte ich mich bei den Anrufern und persönlichen Kontakten bedanken. Es hat mich sehr gefreut und berührt. Die angebotene Hilfe und Unterstützung, um das Auto bis zur Roland Rallye in Nordhausen wieder fertig zu bekommen, zeigt mir das wir auf dem richtigen Weg sind. Sehr schön.

Über den aktuellen Stand der Entwicklung berichte ich nächste Woche wieder gerne. Eigentlich sollte die stressige Zeit, ab da wo das Auto läuft, vorbei sein… Unsere Planung geht jetzt in Richtung Schottercup in Nordhausen und dann, schön weiter in den Süden nach Tiefenbach. Eine Woche liegt zwischen den Läufen, da hoffe ich mal das Beste.

Wenn Du die aktuelle Pressemeldung zum Cup lesen möchtest: Bitte hier folgen

Die Zwischenergebnisse findest Du hier

Grüße

Nick

Das war mein Saisonauftakt

Obwohl die Werra Meißner Rallye wetterbedingt nur 57 km hatte kam ich doch incl. der Rallye Kempenich auf 130 WP Kilometer am Wochenende. Wie das geht ? Dazu gleich mehr.

Zunächst möchte ich Dir vom Samstag und der Werra Meißner Rallye berichten. Ein schönes Gefühl endlich wieder eine Rallye zu fahren. Vor dem Start war ich doch sehr aufgeregt und angespannt. Doch als wir uns dann auf den Weg zur ersten WP gemacht haben, legte sich meine Anspannung dann wieder. Es lief von Anfang an sehr gut und ich habe mich schnell an das Auto gewöhnt. Nach den ersten Kilometern im Gruppe G Volvo 940 wurde das Gefühl im Auto auch immer besser. Die Wetterbedingungen waren äußerst durchwachsen. Viel bis sehr viel Regen und dadurch Matsch auf den Prüfungen. Die Frage der Reifenwahl stellte sich für mich nicht und wir sind mit den PIRELLI Regenreifen gefahren. Sehr gut haben sie auf dem Volvo funktioniert. Im letzten Jahr konnte ich keinen Meter im Regen fahren, von daher fehlte mir da die Erfahrung. Ich bin sehr beeindruckt von den Reifen und vom Gripp bei den Bedingungen.

Die Prüfungen waren anspruchsvoll und für uns hat alles gepasst. Die WP 1 + 4 sowie die 2 + 5 sind für mich – durch die gleiche Wettersituation – zu vergleichen. In WP 4 konnte ich mich um 7 Sekunden und in WP 5 um ca. 4,5 Sekunden – jeweils zur ersten Runde – verbessern. Damit bin ich sehr zufrieden, zumal das Auto keine Macke mitbekommen hat. Im dritten Durchlauf hat das Wetter noch einmal mehr Regen gebracht, was letztendlich auch zum Abbruch der letzten Prüfung geführt hat. Für uns ging somit nach 8 Wertungsprüfungen eine sehr gute erste Rallye zu Ende.

Platz 5 bei den eingeschriebenen Junioren und 2,50 Punkte für die Wertung in der Region Nord mitgenommen.

Kommen wir zur Rallye Kempenich.

Eine sehr kurze Nacht. Nico und ich sind kurz nach Ziel weiter Richtung Kempenich gefahren um noch möglichst viel Schlaf zu bekommen. Mein Vater ist nach Öffnung des Parc fermé dann mit dem Volvo nachgekommen.

Die Rallye Kempenich hat 68 WP Kilometer, und ich habe daraus 74 Km gemacht. Leider bin ich im Rundkurs WP2 eine Runde zu viel gefahren. Da habe ich nicht auf Nicos Ansage gehört und bin rechts in die nächste Runde eingebogen. Ausfahrt verpasst! Was für ein Mist ! Zurück ging nicht mehr, also eine Ehrenrunde die uns die letzte Zeit im Gesamt eingebracht hat.  Den letzten Platz haben wir zwar zum Ende der Rallye verlassen, aber nur 2,78 Punkte für die Wertung in der Region Süd konnte ich mitnehmen.

Mein persönliches Highlight war im zweiten Durchlauf der Rundkurs als WP5. Knapp 7 Sekunden konnte ich Andreas Thull, im anderen Volvo, abnehmen. Da hat wirklich alles zusammengepasst und es hat gut getan.

Die Veranstaltung war, genau wie die Werra Meißner Rallye, sehr gut organisiert und mit sehr anspruchsvollen Prüfungen versehen. Im Gegensatz zum Samstag wurden 3 WP zweimal gefahren, was natürlich längere WPs bedeutet hat und mir sehr geholfen hat, mich immer besser zurechtzufinden. Das Wetter war auch am Sonntag sehr wechselhaft und so kann ich schwer die beiden WP Schleifen miteinander vergleichen. Mein Fehler in WP 2 kommt noch dazu.

Zum Pressebericht zu den Veranstaltungen hier entlang: HJS Presse

Zum aktuellen Punktestand hier entlang: HJS-DRC Stand

Das Fazit des Wochenendes, ist schnell geschrieben. Es war für uns die richtige Entscheidung die beiden Läufe zu fahren und das auch auf einem Volvo. Das Auto von Werner Löseke hat einwandfrei funktioniert und lief wirklich ohne Probleme. Es war – auch durch die Fahrt nach Kempenich – sehr anstrengend, aber das ist heute schon wieder vergessen.

Nico und ich freuen uns riesig auf die Buten und Binnen. Dann mit unserem Volvo.

Danke an alle, die uns an der Strecke angefeuert haben und fürs Aushalten bei den Bedingungen. Wir sehen uns dann Ende März wieder.

Grüße

Nick

Saison geht endlich los !

Am kommenden Wochenende beginnt endlich die neue Saison auch für Nico und für mich. Eine lange und intensive Winterpause geht zu Ende. Die letzten Wochen habe ich daran gearbeitet einen Volvo 940 für die Gruppe G aufzubauen um damit die Junior Wertung im HJS – DRC zu fahren.

Das Projekt war – trotzt sehr guter Unterstützung – nicht ohne. Das Auto kriege leider bis zur Werra Meißner Rallye nicht mehr auf die Straße. Die Zeit ist hinten raus, für die vielen letzten Kleinigkeiten, zu knapp geworden.  Ich habe aber das große Glück, dass Werner Löseke mir seinen Volvo zur Verfügung stellt und wir mit dem ersten Lauf  in den Cup starten können. Ein riesen Danke schön dafür !! Nico und ich tauchen am Wochenende in zwei Starterlisten auf. Zur Werra Meißner Rallye und zur Rallye Kempenich haben wir genannt. Wir haben uns dazu lange Gedanken gemacht und uns entschlossen in den beiden Regionen in den Cup starten. Wir fahren also Nord & Süd. Seit September habe ich keine Rallye mehr gefahren und ich möchte viele WP Kilometer fahren. Eine Erwartung habe ich für dieses Wochenende noch nicht, kann ich ja auch nicht wirklich. Nur die bekannte, mich von Kilometer zu Kilometer zu steigern. Das Auto werde ich das erste mal fahren, wenn ich ihn auf den Hänger stelle. Auch damit muss ich lernen umzugehen. Ich freue mich drauf und kann nur an alle, die mir das ermöglichen nochmal in großes Danke sagen. Ich hoffe, dass ich über die Saison hinweg vieles auch zurückgeben kann.

Einen Nachtrag zum ADAC Rallye Cup im Opel Adam. Ich bin in der einen oder anderen Liste als Teilnehmer bzw. Starter auf- und wieder abgetaucht. Ich habe geschrieben, dass wir einige Läufe im Cup fahren werden um zu schauen, ob ich eine gute Entwicklung nehme. Das stimmt so! Eingeschrieben bin ich nicht. Der Plan sieht vor, dass wir zur Sachsen Rallye an den Start gehen. Ich werde Dich – wie gewohnt – auf dem Laufenden halten und hoffe wieder auf viele gute Gespräche und Kontakte an jedem Rallyewochenende.

Grüße

Nick

My Season 2019

Today I can finally tell you what my team and I have planned for this year.

At the top of the list is still driving as much stagekilometers as possible. I want to show good development throughout the year in order to create good opportunities for 2020.

What do I plan to do? I have already presented the Volvo, on which I want to learn how to drive rally this year. I am currently building it up to race around the HJS DRC in the junior standings. My friends from Sweden have all learned how to drive rally on a Volvo, so it will also be a good lesson for me to drive with that heavy car. I owe it to Jochen Walther, that I can build up this Volvo. When I build up I get very good support and I also get answers to all my questions. But then I can build myself, which I like very much. Still a dream, which I have been allowed to experience since last July. Now in February I still have to hurry up a bit in order to finish the car before the start of the season.

In the second half of the year I will contest some selected runs in the Volvo Original Cup in Sweden. So that it doesn’t get a dip in the cold water, we will also start in the German gravel cup with the Volvo. Selected runs are for it in my calendar.

And how can I show that my teaching lessons at the Volvo also take me forward driverfully? We have also found a solution for this. I’m going to contest some runs in the ADAC (Opel) Rally Cup.

Comparability in the Cup remains highest and I am most likely to be able to show my development curve there. I am incredibly happy that Guido Deppe again allows me to drive with the AX 62. The car is supervised by the team around Horst Rotter. We will not be driving from the start, but will not face the competition until later. There is a scheduling overlap with the HJS DRC Cup on the weekend at the start of the season, and that’s where clearly our priority lies. I haven’t driven a competitive kilometre in the ADAM since last September, so that’s a good fit for me.

In winter, I got to know many people who follow my path. I was able to exchange ideas very well about how to make the year optimum. I think we’ve been able to implement a lot of things and I’m looking forward to an instructive and exciting rally year. I can’t wait for it to finally kick off again.

And then soon there will be regular updates and news from me and my team, for which I am incredibly grateful. Again this year I have everyone around me again.

Meine Saison 2019

Heute kann ich Dir endlich mitteilen, was mein Team und ich für dieses Jahr geplant haben.

An oberster Stelle steht nach wie vor, so viel WP-Kilometer wie möglich zu fahren. Ich möchte über das ganze Jahr eine gute Entwicklung zeigen, um mir gute Chancen für 2020 zu erarbeiten.

Was habe ich vor? Den Volvo, auf dem ich im diesem Jahr rallyefahren lernen will, habe ich hier ja schon vorgestellt ;). Aktuell baue ich ihn auf, um in der Juniorwertung um den HJS DRC zu fahren. Meine Freunde aus Schweden haben alle auf einem Volvo rallyefahren gelernt, also wird es auch für mich eine gute Lehre sein mit dem dicken Koffer zu fahren. Das ich einen Volvo aufbauen kann, verdanke ich Jochen Walther, den ich im Winter kennengelernt habe. Beim Aufbau bekomme ich sehr gute Unterstützung und auf alle meine Fragen bekomme ich auch Antworten. Bauen darf ich dann aber selbst, was mir sehr gut gefällt. Immer noch ein Traum, was ich seit dem letzten Juli alles erleben darf, mit wem ich über den Winter in Kontakt stand und noch stehe. Jetzt im Februar muss ich mich noch etwas ranhalten um zum Saisonstart fertig zu sein.

In der zweiten Jahreshälfte werde ich in Schweden einige ausgesuchte Läufe im Volvo Original Cup bestreiten. Damit es kein Sprung ins kalte Wasser wird, werden wir mit dem Volvo auch im Schottercup an den Start gehen. Ausgewählte Läufe stehen dafür in meinem Kalender.

Und wie kann ich zeigen, dass mich meine Lehrstunden im Volvo auch fahrerisch weiterbringen? Dafür haben wir auch eine Lösung gefunden. Ich werde einige Läufe im ADAC Rallye Cup bestreiten.

Die Vergleichbarkeit im Cup ist nach wie vor am Höchsten und ich kann dort am ehesten meine Entwicklungskurve zeigen. Ich bin unglaublich froh, dass mir Guido wieder ermöglicht mit dem AX 62 zu fahren. Betreut wird das Auto vom Team rund um Horst Rotter. Wir werden nicht von Beginn an fahren, sondern erst später uns dem Wettbewerb stellen. Es  gibt an dem Wochenende zum Saisonstart eine Terminüberschneidung mit dem HJS DRC Cup, und da liegt klar unsere Priorität. Seit dem letzten September bin ich keinen Wettbewerbskilometer mehr im ADAM gefahren, daher passt das gut für mich.

Nico wird bei den HJS DRC Läufen, bei den Schotterrallyes und in Schweden an meiner Seite sein, was mich sehr freut. Für die Läufe, die ich im Rahmen des ADAC Rallye Cups fahre, bin ich auf der Suche nach einem Co.

Im Winter habe ich viele Menschen neu kennenlernen dürfen, die meinen Weg verfolgen. Ich konnte mich sehr gut darüber austauschen, wie ich das Jahr optimal gestalten kann. Ich denke, wir haben sehr viel von den Dingen umsetzen können und ich freue mich auf ein lehrreiches und spannendes Rallyejahr. Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich wieder losgeht.

Und dann gibt es bald wieder regelmäßig Updates und Neuigkeiten von mir und meinem Team, für das ich unglaublich dankbar bin. Auch dieses Jahr habe ich alle wieder um mich rum.

 

[ENG] The first step into the Season 2019

The start of the German Rally season is getting closer and closer. The fun starts at the second Weekend in March. We are also in the final planning for this year. I can´t give you a final result in what I am gonna drive this year, but there is something good, I can tell you.

In July, I will drive some Volvo Original Cup Races in Sweden. Thats something I already told you last Year. And for a good start there, we decided to buy a Volvo 944, so I am getting used to this Kind of Car, and drive some Rallies in Germany with it. Today we started to convert the Stock 940 into a Rally Car.

That this project is possible and I can build on a lot of Volvo experience, I owe to people who have followed my start last year and want to support me for 2019. I’ll keep you up to date on my Website and Facebook.
I build my own Rallycar, thats something really special for me. A part of my Dream.
Also in this year I am really happy about every type of Contact with you all.
Greetings
Nick

[GER] Den ersten Schritt in die Saison 2019 bin ich heute gegangen

Die Rallyesaison 2019 steht kurz vor dem Start, denn am  2. Märzwochenende geht der Spaß ja endlich wieder los. Wir sind auch in der finalen Planung für dieses Jahr. Was ich in diesem Jahr angehen und fahren werde, kann ich Dir heute leider noch nicht final mitteilen. Zu einem Saisonpunkt gibt es aber schon Gutes zu berichten, daher teile ich Dir das gerne mit.

Ab Juli werde ich ja in Schweden einige Volvo Original Cup-Läufe fahren. Darüber hatte ich ja bereits etwas geschrieben. Das mich das Thema nicht unvorbereitet trifft und ich mich schon mal an einen Volvo gewöhnen kann, dafür habe ich heute damit begonnen mir einen 944 GL aufzubauen.

Das dieses Projekt möglich ist und ich auf viel Volvo Erfahrung aufbauen kann, habe ich Menschen zu verdanken, die meinen Start letztes Jahr verfolgt haben und mich für 2019 unterstützen möchten. Ich werde Dich hier auf meiner Seite auf dem Laufenden halten, was den Fortschritt betrifft.

Vor zwei Wochen habe ich den 944 geholt und heute die ´Inventur´ abgeschlossen. Das Auto ist in einem sehr guten Zustand und daher bin ich zuversichtlich auch ein gutes Rallyeauto daraus auf die Straße zu bringen.

Ich baue mein erstes Rallyeauto auf, das ist für mich schon etwas besonderes. Ein Teil meines Traums.

Auch in diesem Jahr freue ich mich über jede Art von Kontakt mit Dir/Euch.

Grüße

Nick