HJS-DRC Junioren Sichtung am Sachsenring

Am vergangenen Wochenende stand für uns HJS-DRC Junioren wohl einer der wichtigsten Prüfungen in dieser Saison an. Der Sichtungslehrgang am Sachsenring. Sowohl wir Fahrer als auch unsere Beifahrer waren eingeladen uns dort der Jury vorzustellen und uns in den unterschiedlichsten Aufgaben uns an unsere Grenze – und etwas drüber – zu wagen. Ein Wahnsinns Wochenende. Die Anlage am Sachsenring ist ein Traum. Sie bietet wirklich alles auf, was Du Dir so vorstellen kannst. Nicht nur die Strecken und Streckenabschnitte, die wir am Samstag nutzen durften. Die Räumlichkeiten für die Schulungen, Fitnesscheck oder auch die Kartbahn für unser Teambuilding, alles Topp.

Ruben Zeltner hat den Junioren die Anlage zur Verfügung gestellt und daher gilt mein besonderer Dank ihm und dem gesamten Team vor Ort. Außerdem ein riesen Dank an das Orga Team. Ihr habt ein super schönes Programm auf die Beine gestellt.

Am Freitag gab es zu Beginn die Vorstellungsrunde und die ersten Tipps in Sachen Media & Social Media. Markus Schramm, Dir sicher aus der DRM als Moderator bekannt, hat uns wirklich abgeholt und wird uns sicher auch in der Zukunft im Auge behalten, um zu sehen, ob wir etwas mitgenommen und umgesetzt haben. Zwischendurch gab es Interviews mit uns an den Übungen und an der Strecke.

Dann wurde Kart gefahren. So´n bisschen ging es ja auch um Spaß. Zu viert in einem Team, konnten wir den 7. Platz belegen.

Am Samstagmorgen ging es dann mit dem Fitnesscheck los. Wir wurden von einem Physioteam betreut, die uns mit einfachen Übungen und Tests die Grenze aufgezeigt haben. Jedenfalls mir. Sicher nicht der beste Einstieg in den Tag, den ich mir persönlich vorgestellt habe. Die Erfahrung aber sehr wichtig für mich. Koordinationsübungen, Ausdauer und Kraft standen auf dem Plan.

Wie Du aber siehst, haben Nico und ich das Ganze am Ende doch mit einem Lächeln gemeistert und werden uns jetzt dem Thema Fitness widmen, damit wir uns dort verbessern können.

Im Anschließenden Teil wurden Fahrer und Beifahrer getrennt. Jeder wurde in seinem Bereich noch einmal geschult. Die Beifahrer hatten eine Beifahrerschulung mit anschließendem Test bei Frank Christian. Wir Fahrer begaben uns in die Omega Kurve des Sachsenrings um unser fahrerisches Können auf Nasser Fahrbahn unter Beweis zu stellen. Gefahren wurde mit Front-, Heck- und Allradantrieb.

Und am Nachmittag stand dann dynamisches freies fahren an. Dazu wurde die Kurzanbindung des Sachsenrings gewässert. Gefahren wurde wieder auf allen 3 Antriebskonzepten. Mit dem Toyota GT 86, dem Mitsubishi Lancer Evo IV und dem Honda Civic Type R. Der Teil war der Hammer. Driften, Sliden, Geschwindigkeit, einbremsen, spielen mit den Fahrzeugen… unendlich lang könnte ich die Liste noch ausführen. Der Spaßfaktor, bei allem Ernst kam definitiv nicht zu kurz.  Auch die Möglichkeit zu haben, wenn ein Auto frei war, noch zu fahren und zu probieren war unglaublich.

Zu guter Letzt hat es uns Junioren und Juroren sehr gut getan uns endlich einmal richtig kennenzulernen. Ich kann sagen dass wirklich alle Teilnehmer super gut drauf sind und sich jeder untereinander geholfen hat, egal ob beim Fitnesstest oder im Auto. Wir freuen uns auf die DTM in Assen und die Holsten Rallye, wo wir zumindest die Junioren der Region Nord wiedersehen. Und dann hoffentlich alle zum Saisonfinale, wo wir alle gemeinsam aufschlagen. Auf die Siegerehrung freue ich mich schon.

Danke an alle die das alles möglich machen. Dieses Jahr macht unglaublich viel Spaß.

Wenn Du noch etwas mehr über das Wochenende erfahren möchtest, dann schreib mich gerne an. Ich beantworte Dir gerne Deine Fragen.

Grüße

Nick

Von Nix kommt Nix !

Erfolg kommt nicht von allein und bezahlt sich auch nicht selbst. Wie Du weißt, verfolge ich seit vielen Jahren meinen Traum, im Rallyesport meinen Weg zu gehen. Ich teile gerne jeden meiner Schritte und Erfolge mit Dir. Dieses Jahr war bisher ein Traum für uns. Wenn ich mich an die Planung dieser Saison zurück erinnere und wie wir jetzt in die Sommerpause gegangen sind, haut mich das noch total um. Ich kann Dir gar nicht sagen wie: Das ist viel mehr als wir alle erwarten konnten.

Jetzt ist der nächste Schritt, den ich auf meinem Weg gehen will, für mich gekommen. Dafür brauche ich noch finanzielle Unterstützung. Für die restlichen Läufe zur HJS-DRC Junior Wertung möchte ich das Einsatzfahrzeug wechseln.

Über jede Art von Unterstützung freue ich mich und es zählt auch jeder einzelne Euro, den ich zusammensammeln kann. Wenn Du mir helfen kannst und möchtest, dann nimm bitte zu mir persönlich Kontakt auf oder schreib mir eine Mail.

Ich möchte Dir zeigen, das es sich lohnt mich zu unterstützen. Ich teile gerne weiter meinen Weg mit Dir und nehme Dich mit auf die Reise zu weiteren motorsportlichen Erfolgen.

Viele Grüße

Nick

Mein Rückblick auf die ADAC Rallye Stemwede

Es war ein Wochenende für uns, wie es schöner nicht hätte sein können.

Der Donnerstag begann mit dem Shakedown. Knappe 4 Km, eine WP aus dem letzten Jahr. Es waren nur 20 Autos am Start, was ich erstmal gut fand. 6 Mal konnte ich fahren und hatte zwischendurch genug Zeit um mich in Ruhe zu sammeln. Zur Rallye Sachsen konnten wir nur 2 mal fahren. Die letzte Runde bin ich 9 Sekunden schneller gefahren als beim ersten Mal. Die Erkenntnis daraus ? Der Eindruck von der Glück-Auf-Brücke in Zwickau hat sich bestätigt, die Umgewöhnung vom Volvo auf den Adam ist nicht ohne.

Der Freitag war ein langer Tag. Von Morgens früh – die Prüfungen in Minden abfahren – bis Abends 23:00 Uhr im Bett. Die beiden Prüfungen waren sehr gut, besser und deutlich anspruchsvoller als ich beim Recce noch gedacht habe. Je zwei 7. und 8. Zeiten haben Nico & ich uns notieren lassen. Auf der letzten Prüfung habe ich leider Zeit liegen lassen, was am Ende unseren Abstand in der Platzierung von einer Sekunde auf 15 Sekunden erhöht hat.  Es brachte uns auf Platz 8 in der ADAC Rallye Cup Klasse.

Wie war der Samstag ? Vielleicht hast Du die Zeiten im znts verfolgen können. Der Samstag lief nahezu perfekt für uns. Auf WP 7, der 3. Prüfung des Tages haben wir unsere erste Top 3 Zeit eingefahren und auf WP 10 dann nochmal eine. Du kannst Dir nicht vorstellen wie sich das anfühlt… im Cup !! Im letzten Service, vor den letzten beiden Prüfungen haben wir Joker-Reifen nachnominiert und aufgezogen. Auf dem Rundkurs WP 13 konnte ich den Vorteil nicht umsetzen. Mein Rückstand auf Sebastian Johansson wuchs von 4,8 Sekunden nach WP12 auf 7,9 Sekunden nach WP13. Auf diese 8 Sekunden wollte ich auf der abschließenden Powerstage angreifen. 10 Sekunden bin ich dort in der WP schneller gewesen, als im ersten Durchlauf. Im Ziel konnten Nico und ich es kaum fassen, es hat alles zusammengepasst und es hat unglaublich Spaß gemacht. Unser Team stand wie immer hinter dem Ziel der letzten Prüfung und als auf znts die 2. WP Zeit für uns auftauchte, haben wir uns in den Armen gelegen. Ein unglaubliches Gefühl. Ich bin so stolz auf mein Team, was für ein Wochenende.

Schade, das jetzt erstmal Sommerpause ist. Na ja, fast Sommerpause.  Mitte Juli dürfen wir zur Sichtung der HJS-DRC Junior Wertung zum Sachsenring. Das wird auch ein sehr wichtiges Wochenende für uns, also doch wie Rallye.

Viele Grüße

Euer Nick

Ein großes Dankeschön

Es war ein traumhaftes Rallye-Wochenende für uns. Wir müssen wirklich noch vieles sacken lassen und daher wird mein ausführlicher Bericht vom Wochenende noch ein paar Tage dauern.

Ich möchte mich heute im Namen unseres Teams bei allen bedanken, die uns in den beiden Tagen unterstützt und angefeuert haben. Bei denen, die extra zu uns in den Service gekommen sind, um uns Glück zu wünschen. Vielen vielen Dank.

An mein Serviceteam, die vom Shakedown bis zur Zielrampe einen super Job gemacht haben, geht ein Danke und noch ein besonderes an Anne für die sensationelle Reispfanne. Wenn die mal nicht der Schlüssel zur letzten WP war  

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.

Grüße

Nick

ADAC Rallye Stemweder Berg – Unser Heimspiel

Bevor ich mit einem kurzen Vorbericht starte, komme ich doch noch einmal auf die Rallye Sachsen zurück. Wir sind nur die WP Glück Auf Brücke gefahren.  Wer uns dort gesehen hat, konnte vielleicht sehen, dass der Adam etwas Probleme mit dem Rundlauf hatte. Der Motor ist uns zwischen ZK und Start ausgegangen und nur mit viel Glück wieder angesprungen. Den Fehler haben wir schnell gefunden, ein Bruch im Kabelbaum. Jetzt läuft wieder alles rund und wir werden mit dem  Shakedown am Donnerstag in die Rallye Stemweder Berg einsteigen. Der Shakedown wird uns sicher nicht die fehlenden WP Kilometer ersetzen können, aber ich habe auf der kurzen WP in Zwickau schon gemerkt, das die Bremspunkte noch nicht so optimal passen. Daher auch die Entscheidung zum Shakedown.

Jetzt aber zu meiner Vorfreude. Wie Du weißt, bin ich in Bad Oeynhausen geboren und daher ist diese Rallye meine Heimveranstaltung. Seit die Rallye aus Levern in Richtung Wiehengebirge gezogen ist, läuft sie direkt vor meiner Haustür. Unglaublich für mich, weil es sich wie Zuhause anfühlt. Familie und Freunde werden da sein und ich kann ihnen zeigen warum unser Sport soviel Spaß macht. Das Cup Feld ist gut gefüllt und wir werden einen harten Wettbewerb haben.

Mehr möchte ich heute nicht dazu schreiben, wir sehen uns am Service oder an der Strecke. Ich freue mich auf die – Stemwede.

Grüße Nick

Neue Autogrammkarten: Danke 2Print

Nun ist es nur noch eine Woche bis zum Start der ADAC Rallye Stemweder Berg, und es gibt passend dazu eine kleine Neuigkeit von meiner Seite.

Diese Woche habe ich mich an den PC gesetzt und habe uns mit den Bildern von Sascha Dörrenbächer eine Autogrammkarte erstellt. Das Ergebnis hat allen im Team gut gefallen und wir haben uns Gedanken dazu gemacht wer sie uns am besten drucken kann. Nico hatte die Idee, dass wir doch versuchen können eine Firma aus seiner Heimat  – Ruhla – von unserem Vorhaben zu überzeugen. Als Gegenleistung dazu natürlich etwas Werbung.  2Print war sofort dabei und ich freue mich wieder riesig einen neuen Unterstützer an meiner Seite zu haben. Dankeschön 🙂

 

Traurige Rückblende

Seit gestern sind wir zurück aus Zwickau. Der tödliche Unfall unserer beiden Rallye-Kollegen hat uns tief getroffen. In Gedanken sind wir bei den Familien. Unser Sport ist und bleibt eine Gratwanderung, der wir uns immer bewusst sein müssen.

Euer Nick & Team

Auf dem Weg zur ADAC Rallye Sachsen

Nico und ich sind auf dem Weg nach Zwickau und werden im Shakedown zum ersten Mal seit unserem Unfall wieder gemeinsam im Adam sitzen. Trotz der  Mischung aus Vorfreude und Anspannung bin ich motiviert, mein Können unter Beweis zu stellen. Mir ist es wichtig zu zeigen, daß ich die Zeit genutzt habe, um dazuzulernen und mich mit dem Volvo auszuprobieren. Es gilt, uns erst wieder an das Auto und an die Geschwindigkeit zu gewöhnen um dann zuverlässig gute und schnelle Zeiten zu fahren. Sowohl mein Team als auch der Adam sind in Topform, dafür danke ich meiner Familie, Nico und Familie, Guido mit Anne und besonders Denis Schüßler mit Familie.

Ich hoffe, wir sehen uns am Wochenende. Ich freue mich auf Euch.

Grüße Nick

2019 – 5 Monate unerwartet wertvoll !

2019 ist Dank Jochen Walther sehr wertvoll für mich, weil ich durch den Aufbau des Volvo sehr viel gelernt habe. Dies beziehe ich nicht nur auf die reine Technik, sondern es hat mich in persönlicher Hinsicht sehr viel weiter gebracht. Jochen hat mich erst auf den Volvo gebracht und mich mit Rat und Tat begleitet. Noch vor meinem ersten Start, mit Bekanntgabe unserer Saisonplanung habe ich viele neue und ebenfalls wichtige Kontakte geknüpft. Werner Löseke, der uns sein Auto zum Saisonauftakt zur Verfügung stellte, als meiner noch nicht aufgebaut war. Jeffrey Wiesner, Patrick Rodewald und besonders Henner, der den ersten Saisonteil ganz klar gerettet hat.

Die knapp 300 WP Kilometer, darunter die erste Schotterrallye, sind ebenfalls in meiner Entwicklung unheimlich wichtig. Nicht nur das Wetter hat Nico & mich gefordert, sondern auch der enge Terminplan der Rallyes war nicht ohne. Der Motorschaden auf der Buten ´n Binnen war eine weitere Herausforderung. Auch der Volvo braucht jetzt eine Regenerationsphase damit es im August wieder frisch im HJS-DRC weitergehen kann.

Wir überlegen momentan, ob die Gruppe G mit dem Volvo für uns die richtige ist. Nico und ich sind uns noch nicht ganz klar, ob wir auch nach der Sommerpause noch in dieser Wertungsgruppe starten wollen. Die hohe Startnummer ist sicherlich das eine, die Motorleistung und am Ende die Vergleichbarkeit das andere. Trotzdem war der Weg richtig.

Die Pause im HJS-DRC Junior Cup nutze ich um meine Erfahrungen in einem modernen Rallyeauto weiter auszubauen. Wir starten mit der ADAC Rallye Sachsen in den ADAC Rallye Cup. Damit beginnt die zweite Phase dieser Saison, in der ich zeigen möchte wie meine Entwicklung voran geht. Das Auto ist der ADAM aus dem letzten Jahr, der von Horst Rotter über den Winter wieder aufgebaut wurde. Momentan wartet er bei uns auf seinen finalen Check vor dem ersten Einsatz.

Wir freuen uns tierisch drauf, weil wir mit wirklich guten Erfahrungen und Ergebnissen in den Cup einsteigen können. Ein Fakt, den ich mir vor 5 Monaten so nicht habe vorstellen können.

Ein großes Lob an mein gesamtes Team, dank Euch bin ich da wo ich jetzt bin.

Ich freue mich auf alles was noch kommt.

Euer Nick

 

Mit einem 2. Platz in die HJS-DRC Sommerpause

Die diesjährige Rallye Gollert wurde überschattet von dem Unfall von Marcel Schuhej und Leonie Kraft auf der WP 3, direkt nach dem ersten Regrouping. Ich möchte meinen Bericht heute auch aus diesem Grund kurz halten. Für die nächste Woche plane ich einen Rückblick der ca. 300 WP KM, die wir in diesem Jahr gefahren sind und eine Vorschau auf die kommenden Rallyes im AUDEX Opel Adam.

Zur Gollert – Vor der WP3 wurden wir per Alternativroute im Bordbuch direkt zur WP4 geleitet und haben die Rallye mit der WP 4 fortgesetzt. Für WP 3 bekamen wir eine faire Zeit errechnet. Das Wetter, was ja für jeden Teilnehmer gleich ist, spielte schon sehr verrückt. Ostern in Tiefenbach noch mit Temperaturproblemen zu kämpfen gehabt, schneit es in Thüringen…

Bei der Reifenwahl haben uns dazu entschieden, komplett mit Regenreifen zu fahren. Von der Werra Meißner und der Kempenich wussten wir, dass die Reifen auch noch bei kalt/feuchten Bedingungen funktionieren. Nach ein paar Schauern zwischendurch hat auf der WP 6 der Joker dann doch noch gezogen. Da war es dann nass genug und wir konnten die WP mit 0,1 Sekunden vor Marius Deußing und Sascha Köth in ihrem Golf gewinnen. Immerhin 12,40 Kilometer war die WP lang und durchweg nass. Damit bin ich sehr zufrieden. Bis dahin haben wir den Abstand pro WP Kilometer von 3 Sekunden auf knapp 1 Sekunde auf ihn verkürzen können.

Die Rallye Gollert war mit ihren schnellen Prüfungen eine Reise wert. Der Zeitplan wurde trotz Unfall gut eingehalten, und es war für Nico und mich auch eine gute Vorbereitung für die Wartburg Rallye. Die WP Gollert als Klassiker dabei und jetzt geht es bis Anfang August in die HJS-DRC Pause. Sowohl in Region Süd, als auch in der Region Nord.

Zeit also, dass wir uns auf die Läufe im ADAC Rallye Cup vorbereiten und die Pause somit gut nutzen werden.

Euer Nick