Rückblick auf die 17. Janinas-Wedemark-Rallye

Dieses Jahr wurde die Rallye erstmalig als 35er Rallye durchgeführt und ich war auch zum ersten Mal dort. Zwei Prüfungen waren jeweils 2 x zu fahren. Die längere mit 9,5 Km mit 75% Schotteranteil als AE und die zweite mit 8 Km und nur 15% Schotter als Rundkurs. Nach meinen ersten Schottererfahrungen zur Roland Rallye im Frühjahr bin ich hier mit ´zu gut´ angefahrenen Schotterreifen an den Start gegangen. Ich hatte mir gedacht, das ich mit den Reifen auf den Asphaltabschnitten besser zurecht komme. Diese Rechnung ist zwar aufgegangen, im Schotter bzw. in dem Sandboden haben sie aber gar nicht mehr funktioniert. In der WP 1 habe ich schon zu Patrick Rodewald viel Zeit verloren. Ich hatte dazu auch noch nicht das Gefühl für den Volvo und dachte das er nicht richtig vorwärts ging. Also, im Rahmen seiner Möglichkeiten 🙂 Was aber wohl eher nur ein Gefühl war aufgrund der schlechten Reifen in dem Sand. Auf WP 2 passt die Zeit annähernd.

Die zweite Schleife bin ich deutlich aggressiver angegangen, was zu kleinen Fehlern führte. Wenn ich die Zeit mit der ersten Schleife vergleiche und meine Fehler abrechne, war das schon gut. Gereicht hätte es für eine Bestzeit aber sicher trotzdem nicht.

Die Rallye ist schön kompakt und knackig und hat Spaß gemacht. Als zweiter in der Klasse haben wir uns 475 Punkte für den ADMV Pokal und 344 im Schotter Cup gutschreiben lassen.

Insgesamt endet der August für uns sehr gut. Nico und ich sind 250 WP Kilometer in drei Wettbewerben gefahren und sind natürlich sehr zufrieden. Das viele Fahren zahlt sich aus.

Unsere nächste Rallye ist der nächste Lauf zur ADMV Meisterschaft und zum Schotter-Cup in Bad Schmiedeberg. Das liegt in der Nähe von Lutherstadt Wittenberg, daher auch fast ein Heimspiel und wir freuen uns drauf.

Grüße

Nick

Tipp: Das Gewinnspiel im HJS-DRC.

Vielleicht hast Du es aber auch schon über einen anderen Kanal mitbekommen. Der HJS-DRC hat jetzt zum Cup auch ein Gewinnspiel gestartet, bei dem sich die Teilnahme lohnt. Das Gewinnspiel hat die Überschrift: Wer wird HJS-DRC Junior 2019 ? Und Du brauchst lediglich dafür Deinen Tipp abgeben.

Alle Informationen findest Du, wenn Du hier direkt dem Link folgst: HJS-DRC Gewinnspiel

Du lädst dort den Tippzettel runter, füllst ihn aus und sendest ihn an die dort angegebene E-Mailadresse.

Also, dann mitmachen !

Über unsere Teilnahme an der Rallye in Wedemark berichte ich in Kürze.

Grüße

Nick

Mein Bericht zur Sulingen und eine kurze Vorschau Richtung Wedemark

Tja, mein erster Gedanke zu diesem Bericht war – Was kann ich zusätzlich noch Berichten, was nicht schon geschrieben und gesprochen wurde.

Selbst bei mir oder besser bei uns im Team ist untergegangen, dass es bereits unsere 10. Rallye in dieser Saison war. Das bedeutet natürlich gleichzeitig auch, dass wir unserem Weg absolut treu geblieben sind und daher unsere Entwicklungskurve auch in diese Richtung zeigt. Warum es unsere Entwicklungskurve ist, und nicht nur meine? Es ist und bleibt tatsächlich ein Teamsport. In Sulingen wurde es wieder mal deutlich. Mich freut es für meine Unterstützer und das es alles so funktioniert wie ich es Euch am Ende vorgestellt habe. Macht mir viel Mut für die Zukunft.

Zur Rallye Sulingen: Wir haben uns doch kurzfristig dazu entschlossen den Shakedown zu fahren. Und das nicht nur, weil der ADAC und Holzer zum anschließenden Grillen eingeladen haben. Sondern doch das Gefühl für das Auto und vor allem für die Reifen zu bekommen, hat uns schon wieder in die Spur gebracht.

Die Freitags-Schleife mit den 4 Prüfungen war für uns eine wichtige Vorbereitung für den Samstag. Das Wetter war doch unbeständig und regnerisch. Wir sind am Freitag als einzige im ersten Durchgang mit Trockenreifen auf der Vorderachse und mit Regenreifen auf der Hinterachse gefahren. Wie die Trockenreifen auf feuchtem Asphalt gehen, weiß ich und daher bin ich das Risiko gegangen. Da das IVG Gelände – welches am Samstag gefahren wurde – nicht wirklich gut abtrocknet wollte ich da schonmal an die Mischung ran. Hat gut funktioniert, trotzdem bin ich zur Sicherheit die zweite Runde komplett auf Regenreifen gefahren.  Da war es aber so trocken, das ich besser nicht getauscht hätte. Aber so ist es dann…! Auf den 3. Platz in unserer Division sind wir in die Nacht.

Das am Samstag die Entscheidungen im IVG Gelände mit den ca. 25 WP Kilometer fallen wird, ist traditionell so. Ein sehr anspruchsvolles Gelände in einem alten Militärdepot. Nico und ich wollten daher dort, in den beiden Schleifen, unsere Position einnehmen und fixen. Es lief für uns sehr gut. Der Aufschrieb, welcher gerade auf dem IVG Gelände sehr wichtig ist, war perfekt. Leider musste ich einmal zurücksetzen in der WP6. Das hat uns ca. 10 Sekunden gekostet. Nur 11,4 Sekunden habe ich auf Gregoire Munster verloren und 31,1 Sekunden konnte ich auf Tim Wacker gut machen. Im Zwischenergebnis nach der Prüfung haben wir uns auf den 2. Platz vorgeschoben mit 45,2 Sekunden Polster auf den 3. Platz. Gregoire hat mir natürlich aufgezeigt, dass es mit dem ADAM Cup noch schneller geht.

Die zweite Runde im IVG war dann deutlich trockener und die Zeiten wurden insgesamt schneller. 28 Sekunden sind wir dort, trotz eines kleinen Fehlers, zum ersten Durchgang schneller geworden. Gregoire 31 Sekunden. Somit haben wir zusätzlich 3 Sekunden auf ihn verloren.

Die Nachmittagsschleife war von der Streckencharakteristik und von der Länge her natürlich nicht zu vergleichen. Das Wetter sorgte eher dafür, das es anspruchsvoll blieb. Eins ist im ADAC Cup nach wie vor so, nachlassen darf man nicht und die passende Mischung aus Vorsicht und guten Zeiten ist ein schmaler Grat. Haben wir abschließend gut gemeistert, finde ich. Auch auf der Powerstage noch Punkte mitzunehmen ohne das ganz große Risiko zu gehen, ist uns gut gelungen. Den 2. Platz ins Ziel zu bringen, stand ganz oben auf dem Zettel.

Und dann durchs Ziel der WP 13 ! Was in dem Moment in mir los war, möchte ich doch für mich behalten. Gut, dass wir uns jetzt schon mal auf das kommende Wochenende vorbereiten können. Da kann ich meine Gedanken besser lenken.

Am Samstag fahren wir die Rallye in Wedemark, einen Lauf zum Schotter-Cup. Wir werden einige Freunde wieder treffen und auch mehrere Volvos. Es wird eine schöne Schotter Rallye mit etwas anderem Druck für uns, da wir natürlich den Volvo vorne in der Klasse abstellen wollen. Gut finde ich wieder, dass die ´kleinen´ Autos als erstes fahren. Mit Startnummer 6 gehen Nico & ich mit 5 Autos in der Klasse ins Rennen.

Ich werde wieder berichten und bestenfalls treffen wir uns ja dort.

Grüße und bis bald

Nick

 

Was für ein Rallye-Wochenende in Sulingen

Wir sind in Sulingen eine Rallye gefahren, die noch ein paar Tage braucht um bei mir voll anzukommen. In der kommenden Woche werde ich dazu noch etwas ausführlicher Berichten. Soviel hast Du aber sicher schon mitbekommen – wir haben unseren Adam auf dem zweiten Platz ins Ziel gestellt. Um das zu erreichen, muss alles passen und es hat alles gepasst. Von der Vorbereitung, unserem Team, der Aufschrieb und am Ende auch das Glück, das genau da kein Graben oder Stein ist wo die Straße ausgeht.

Ein riesen Dankeschön an alle, die mit daran gearbeitet haben und uns unterstützen. Danke, dass Ihr mir vertraut und wünsche mir, dass ich mit dem Ergebnis wieder etwas zurückgeben konnte.

Hier einige Bilder vom Wochenende von Sascha.

 

Weicon ist ab jetzt mit an Bord

Es gibt ja doch noch kurz vor unserem nächsten ADAC Rallye Cup Lauf in Sulingen etwas Gutes zu Berichten.

Ab diesem Wochenende wird uns Weicon aus Münster in unserem Projekt unterstützen. Weicon ist bekannt für Spezialklebstoffe und -schmierstoffe für viele Anwendungen. In der Instandhaltung, in meinem Job, ist Weicon sehr bekannt.

Unser erster Kontakt war schon sehr gut und gestern durfte ich am Hauptsitz in Münster Weicon auch persönlich kennenlernen. War für mich natürlich auch eine neue Erfahrung und wirklich gut. Den Adam hatte ich zur Sicherheit mal mitgenommen.

Danke an das Team von Weicon für die Unterstützung und auf eine lange Partnerschaft.

Wenn du mehr über Weicon erfahren möchtest, dann folge diesem Link

Schotter, Regen, Sonne und Meer bei der Holsten Rallye

Ich möchte doch noch den Satz aus meinem letzten Bericht  – ´´Schotter – das einzig wahre Spielfeld für den Volvo ´´ ergänzen: Regen geht natürlich auch. Warum ? – Dazu komme ich gleich.

Die Holsten Rallye, rund um den Truppenübungsplatz Putlos, war bereits die 54. Auflage und Nico ist dort schon oft gefahren. Ich kannte bisher nur eine Rallye auf einem Truppenübungsplatz – Baumholder, als längste Prüfung der Rallye Deutschland, aus dem letzten Jahr. Um kein Déjà-vu zu erleben war das Thema Aufschrieb und Reifen für mich ein besonderes Thema.  Zum Einen, um durch die Belagwechsel zwischen Schotter/Asphalt/Beton mit teilweise groben Kanten keinen Reifenschaden zu riskieren, und wir sind als 54 gestartet. Daher konnte ich nicht einschätzen, wie die Prüfung dann aussieht. Die Kanten und Ecken habe ich daher zur Sicherheit besonders markiert.  15 Km waren diese Prüfungen auf Putlos und dazwischen dann in Suxdorf ein Rundkurs mit 10 Km. Der wurde als WP2 & 4 zwei mal gefahren.

Putlos hatte zwar reichlich Schotter, aber leider zu viel Geraden und zu viele Schikanen auf Asphalt. Den Koffer immer wieder runterzubremsen um dann wieder zu beschleunigen bringt am Ende nichts vorzeigbares. So blieb in WP 1 die 50. Zeit. Der Schotter hat riesig Spaß gemacht und es hätte wirklich noch etwas mehr sein dürfen.

Ganz anders sah es dann in WP2 aus. Es regnete glücklicherweise für uns alle, was schon für eine Prüfung im Sommer ungewöhnlich ist. Eher mal ein Schauer zwischendurch, ist die Regel. Selbst für Dennis Rostek im 0 Auto war es nass. 100 % Asphalt und die 36. Gesamtzeit haben wir uns auf dieser Prüfung notieren lassen.  War für uns natürlich der Hammer und daher auch die Ergänzung s.o. – Auf der Rallye Gollert, war es ja ähnlich. Da hat es auf der letzten Prüfung des Tages geregnet und wir konnten da unsere einzige Klassenbestzeit bei der Rallye einfahren. Vorher waren wir eher chancenlos. Da wir hier bei der Holsten das einzige NC9 Auto waren, wurden wir mit der NC8 zusammengelegt und da war mit einer Bestzeit nicht unbedingt zu rechnen.

Die Holsten Rallye war daher – alles in allem – ein guter Start für uns aus der Pause heraus und wir sind jetzt direkt in der Vorbereitung zur Sulingen am kommenden Wochenende. Wir starten mit dem Shakedown am Donnerstag, den wir wieder als Vorbereitung nehmen. Ich denke, da die Pause vom ADAM Cup diesmal nicht ganz lang war, werde ich mich besser und schneller wieder an das Auto gewöhnen. Sulingen ist mit dem IVG Gelände eine sehr anspruchsvolle Rallye. Zur Buten und Binnen konnten wir das Gelände ja leider nicht fahren. Der Volvo wollte nicht mehr…

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei  John Semmelhaack und Team bedanken. John hat die Junioren zum Abschluss des Tages eingeladen, sich bei ihm am Zelt zu treffen. Es war wirklich eine schöne und gelungene Sache. Danke dafür. Und einige von Euch werde ich in Sulingen ja treffen.

Dann bis nächste Woche in Sulingen.

Viele Grüße

Nick

 

Die lange Sommerpause war doch kurz und gut.

Als mit der Zieldurchfahrt bei der Rallye Stemwede, die erste Saisonhälfte zu Ende ging, begannen gleichzeitig unbeschreibliche Wochen für Nico und mich.

Die Sommerpause, die uns zuerst als sehr lang vorkam, wurde es dann aber gar nicht. Jedenfalls nicht für uns Junioren im HJS-DRC. Das Sichtungsprogramm, dass über die ersten drei Wochenenden im Juli lief, war gefühlt doch irgendwie Rallye und ein Test, um uns alle dem Vergleich zu stellen. Die Sichtung machte nicht nur die individuellen Stärken sichtbar, sondern zeigte mir persönlich ebenso deutlich, woran ich arbeiten muss. Im Auto zu sitzen, ist am Ende doch nicht nur das einzige, was zählt. Ich habe bereits damit begonnen, diese Punkte zu verbessern. Der Juli 2019 ist/war mein Monat. Ich bin 18 geworden und die Sichtung hat mir nochmal sehr deutlich bewusst gemacht, dass es sich lohnt, an meinen Träumen zu arbeiten. Die Sichtung am Sachsenring, das DTM Rennen mit allem drum rum und vor allem die Menschen, die ich besser kennenlernen durfte, haben meinen Blick auf alles noch einmal positiv beeinflusst.

Nach der Stemwede haben mein Team und ich uns eine Pause gegönnt. Wir haben jeder für sich die erste Saisonhälfte bewertet und uns dann anschließend gemeinsam wieder ausgetauscht. Das wieder drüber nachdenken, klar machen welche Dinge wir gemeinsam geschafft haben, macht schon wieder ein super gutes Gefühl. 2019 sind wir in 4 Meisterschaften genannt. Bisher bin ich in drei unterschiedlichen Autos, trotz frühem Ausfall auf der Bubi und des Abbruchs der Rallye Sachsen, etwas mehr als 450 WP Kilometer gefahren. Einen Klassensieg in Bayern und eine zweite Zeit in der Powerstage im ADAC Rallye Cup gefahren. Das sind ´nur´ ein paar der Fakten. Bei alle dem bleibt für mich mein Hauptgewinn – Nico – mein Beifahrer. Wir sind ein so Klasse-Team geworden, weil wir uns blind  aufeinander verlassen können. Und zudem habe ich sehr hohes Vertrauen, das Nico mich ans Ziel bringt. Nicht nur im Auto, sondern auch in meiner persönlichen Entwicklung.

Wie geht es weiter ? Am kommenden Wochenende steht die Holsten Rallye im Norden an. Wir gehen mit unserem Volvo an den Start. Wir planen noch ein weiteres Auto in der zweiten Saisonhälfte zu fahren und arbeiten mit Vollgas daran. Uns fehlt aber aktuell noch ein Stückchen um das Paket rund zu machen. Ein Woche drauf, setzen wir unseren Cup Adam in Sulingen ein und unser klares Ziel ist es, an die Zeiten der Stemwede anzuknüpfen. Der starke Wettbewerb durch Eerik & Gregoire ist natürlich eine super Gelegenheit mich zu zeigen. Ich will da von Anfang an vorne mit dabei sein. Der August wird dann rund, wieder eine Woche später in der Wedemark zum Schottercup. Das einzig wahre Spielfeld für den Volvo.

Worum geht es in den nächsten Wochen ? Zu Beginn des Jahres haben wir einen Ausbildungsplan für mich festgelegt. Viele Dinge haben sich deutlich besser entwickelt als ich es mir überhaupt vorstellen konnte. Ziel war es von Anfang an, mich in die bestmögliche Position für eine Förderung in 2020 zu bringen. Auf die Entscheidung habe ich ja am Ende keinen Einfluss. Es war bisher alles andere als Einfach, da mich meine Rahmenbedingungen immer wieder vor neue Aufgaben stellten. Die Sichtung war für mich eher wie ein weiterer Schritt. Kann ich Dir nicht wirklich erklären, ich hoffe aber, Du weißt wie ich das meine. Ich habe hart gearbeitet, viel gelernt – auch über mich. Vor allem, meinem Team und mir selbst zu vertrauen. Nicht nur was das Fahren betrifft. Als Beispiel, bei jedem ADAC Cup Lauf einen örtlichen Opel Händler als Unterstützer gefunden zu haben. Ich habe mir mittlerweile ein gutes Netzwerk aufgebaut und darf auf viel Erfahrung und Hilfe zugreifen. Jetzt die richtige Mischung aus Risiko, Budgetverantwortung und meiner weiteren sportliche Entwicklung zu finden wird die Herausforderung sein. Ich will ran oder besser genau auf den Punkt, der für meine Zukunft  so wichtig ist und nicht durch zu hohes Risiko drüber hinaus schießen und alles verlieren was ich bisher erreicht habe. Das sehe ich als meine Verantwortung gegenüber allen die mir vertrauen.

Ich mache jetzt erstmal eine kleine Urlaubspause und wir sehen uns hoffentlich im Norden. Entweder zur Holsten oder dann in Sulingen.

Ich kann es kaum erwarten.

Grüße

Nick

 

Mittendrin statt „nur“ dabei! DTM Assen 2019

Wir, die Junioren der Region Nord, waren wir für unseren zweiten Teil der HJS-DRC Sichtung nach Assen eingeladen. Dort, durch Dennis Rostek und Pole Promotion organisiert, einen Renntag des  Audi Sport Team Rosberg um René Rast zu erleben. Um es gleich vorweg zu nehmen, es galt auch hier wieder aufmerksam zu sein und die gestellten Aufgaben zu erledigen.

Organisatorisch – genau wie eine Woche vorher am Sachsenring – alles top. Der Tag startete für uns an einem Hotel in der Nähe der Strecke. Dort haben sich alle Junioren getroffen. Vor Ort wurden wir von Dennis Rostek, Frank Christian und Tobias Braun empfangen. Bevor es dann in Richtung Strecke ging, hat uns Dennis Rostek die Geschichte seiner Firma Pole Promotion erzählt. Sehr spannend was alles so aus einem Zufall entstehen kann. Im Anschluss hat uns Dennis noch ein paar Tipps bezüglich Sponsorenpflege gegeben.

Anschließend ging es dann in Richtung TT Circuit Assen. Fahrer und Beifahrer wurden in 2 Gruppen zur Strecke gefahren. Dort angekommen hatten wir erstmal ein wenig Zeit für uns und um uns umzuschauen. Der gemeinsame Start am TT Circuit begann direkt an der Box des Audi Sport Team Rosberg. Es gab eine kurze Einführung in die DTM und einen sehr guten  Boxen-Rundgang. Unglaublich und überhaupt nicht mit unserem Rallyesport zu vergleichen. Ein riesen Aufwand und eine Menge Leute die dort sind.

Nach der Boxenführung hatten wir wieder etwas Freizeit. Nico und ich haben uns dazu entschieden uns um unseren Fragebogen, den wir am Anfang des Tages bekommen hatten, zu kümmern. Also führte unser Weg direkt zurück Richtung Box wo wir unseren „Boxenführer“ gesucht haben. Ungefähr 25 Minuten haben wir mit ihm erzählt. Anfangs über die DTM, ihre Regeln und Technische Details und zum Ende über unsere Umweltpolitik ;). Es war ein super schönes, informatives und auch lustiges Gespräch bei dem wir alle Fragen unseres Fragebogens klären konnten.

Dann stand schon der Start des DTM Rennens an. Vor dem Start durften wir mit in die Startaufstellung gehen. Es ist echt krass wie viel dort los ist. Man kann kaum ein Bein an die Erde setzen ohne in irgendeinen Moderator, Kameramann oder Servicemann reinzulaufen. Da müsste ich mich als Fahrer erst einmal dran gewöhnen. Was in dem Moment noch dazu kam, dass es sehr stark zu regnen begann…

…also schnell in die Audi Sport Hospi auf einen Imbiss und den Start im trockenen gucken. Danke an Audi Sport! Wir konnten während des Rennens mehrere Zuschauerpunkte abgehen und so das Rennen aus verschiedenen Perspektiven anschauen. Es war echt beeindruckend wie die Fahrer damit kämpften ihr Auto im Regen unter Kontrolle zu halten und trotzdem mit vollen Angriff in die Zweikämpfe gingen. Die letzten Rennrunden haben wir aus der Box verfolgt um beim Siegertreppchen die ersten 3 Fahrer zu bejubeln. Auch unser Audi Sport Team Rosberg Fahrer, Rene Rast, kam aufs Treppchen. Eine super Leistung.

Zum Abschluss des Tages waren wir alle noch bei Eddie Mielke zu Gast. Eddie kommentiert die Live Übertragungen der Rennen im Fernsehen. Er hat uns viel gezeigt und es war toll einmal hinter die Kulissen zu gucken. Danke dafür!

Damit ging ein super schöner Tag in Assen für uns zu Ende.

Für Nico und mich war es wirklich ein besonderer Tag, weil wir uns beide, so wie es heute möglich war, noch nie mit der Rundstrecke befasst haben. Wir haben an dem Tag alles gesehen, was man sehen durfte (evtl. ja sogar etwas mehr). Es ist eine ganz andere Liga als unser Rallyesport. Für uns ist aber klar, wir werden unserem Sport treu bleiben  😉 .

Ein riesen Dankeschön an alle Seriensponsoren die das ermöglicht haben. Ein besonderer Dank geht an Dennis Rostek, Tobi Braun und Frank Christian (bzw. Pole Promotion) für die 1A Betreuung und die Einblicke an diesem Tag. Zusätzlich, geht noch ein großes Danke an das Audi Sport Team Rosberg. Es ist nicht selbstverständlich so einen Einblick in das Team und hinter die Kulissen zu bekommen.

Jetzt gilt es am ersten August Wochenende wieder selbst ins Auto zu steigen und die zweite Saisonhälfte anzugehen. Es wird sicher sehr spannend und da wir uns jetzt alle deutlich besser kennengelernt haben, auch eine andere Gemeinschaft. Nico und ich versuchen noch im zweiten Halbjahr etwas nachzulegen. Darüber halte ich Dich gerne und so oft es geht auf dem Laufenden.

Danke fürs Lesen 🙂

Nick

 

 

HJS-DRC Junioren Sichtung am Sachsenring

Am vergangenen Wochenende stand für uns HJS-DRC Junioren wohl einer der wichtigsten Prüfungen in dieser Saison an. Der Sichtungslehrgang am Sachsenring. Sowohl wir Fahrer als auch unsere Beifahrer waren eingeladen uns dort der Jury vorzustellen und uns in den unterschiedlichsten Aufgaben uns an unsere Grenze – und etwas drüber – zu wagen. Ein Wahnsinns Wochenende. Die Anlage am Sachsenring ist ein Traum. Sie bietet wirklich alles auf, was Du Dir so vorstellen kannst. Nicht nur die Strecken und Streckenabschnitte, die wir am Samstag nutzen durften. Die Räumlichkeiten für die Schulungen, Fitnesscheck oder auch die Kartbahn für unser Teambuilding, alles Topp.

Ruben Zeltner hat den Junioren die Anlage zur Verfügung gestellt und daher gilt mein besonderer Dank ihm und dem gesamten Team vor Ort. Außerdem ein riesen Dank an das Orga Team. Ihr habt ein super schönes Programm auf die Beine gestellt.

Am Freitag gab es zu Beginn die Vorstellungsrunde und die ersten Tipps in Sachen Media & Social Media. Markus Schramm, Dir sicher aus der DRM als Moderator bekannt, hat uns wirklich abgeholt und wird uns sicher auch in der Zukunft im Auge behalten, um zu sehen, ob wir etwas mitgenommen und umgesetzt haben. Zwischendurch gab es Interviews mit uns an den Übungen und an der Strecke.

Dann wurde Kart gefahren. So´n bisschen ging es ja auch um Spaß. Zu viert in einem Team, konnten wir den 7. Platz belegen.

Am Samstagmorgen ging es dann mit dem Fitnesscheck los. Wir wurden von einem Physioteam betreut, die uns mit einfachen Übungen und Tests die Grenze aufgezeigt haben. Jedenfalls mir. Sicher nicht der beste Einstieg in den Tag, den ich mir persönlich vorgestellt habe. Die Erfahrung aber sehr wichtig für mich. Koordinationsübungen, Ausdauer und Kraft standen auf dem Plan.

Wie Du aber siehst, haben Nico und ich das Ganze am Ende doch mit einem Lächeln gemeistert und werden uns jetzt dem Thema Fitness widmen, damit wir uns dort verbessern können.

Im Anschließenden Teil wurden Fahrer und Beifahrer getrennt. Jeder wurde in seinem Bereich noch einmal geschult. Die Beifahrer hatten eine Beifahrerschulung mit anschließendem Test bei Frank Christian. Wir Fahrer begaben uns in die Omega Kurve des Sachsenrings um unser fahrerisches Können auf Nasser Fahrbahn unter Beweis zu stellen. Gefahren wurde mit Front-, Heck- und Allradantrieb.

Und am Nachmittag stand dann dynamisches freies fahren an. Dazu wurde die Kurzanbindung des Sachsenrings gewässert. Gefahren wurde wieder auf allen 3 Antriebskonzepten. Mit dem Toyota GT 86, dem Mitsubishi Lancer Evo IV und dem Honda Civic Type R. Der Teil war der Hammer. Driften, Sliden, Geschwindigkeit, einbremsen, spielen mit den Fahrzeugen… unendlich lang könnte ich die Liste noch ausführen. Der Spaßfaktor, bei allem Ernst kam definitiv nicht zu kurz.  Auch die Möglichkeit zu haben, wenn ein Auto frei war, noch zu fahren und zu probieren war unglaublich.

Zu guter Letzt hat es uns Junioren und Juroren sehr gut getan uns endlich einmal richtig kennenzulernen. Ich kann sagen dass wirklich alle Teilnehmer super gut drauf sind und sich jeder untereinander geholfen hat, egal ob beim Fitnesstest oder im Auto. Wir freuen uns auf die DTM in Assen und die Holsten Rallye, wo wir zumindest die Junioren der Region Nord wiedersehen. Und dann hoffentlich alle zum Saisonfinale, wo wir alle gemeinsam aufschlagen. Auf die Siegerehrung freue ich mich schon.

Danke an alle die das alles möglich machen. Dieses Jahr macht unglaublich viel Spaß.

Wenn Du noch etwas mehr über das Wochenende erfahren möchtest, dann schreib mich gerne an. Ich beantworte Dir gerne Deine Fragen.

Grüße

Nick

Von Nix kommt Nix !

Erfolg kommt nicht von allein und bezahlt sich auch nicht selbst. Wie Du weißt, verfolge ich seit vielen Jahren meinen Traum, im Rallyesport meinen Weg zu gehen. Ich teile gerne jeden meiner Schritte und Erfolge mit Dir. Dieses Jahr war bisher ein Traum für uns. Wenn ich mich an die Planung dieser Saison zurück erinnere und wie wir jetzt in die Sommerpause gegangen sind, haut mich das noch total um. Ich kann Dir gar nicht sagen wie: Das ist viel mehr als wir alle erwarten konnten.

Jetzt ist der nächste Schritt, den ich auf meinem Weg gehen will, für mich gekommen. Dafür brauche ich noch finanzielle Unterstützung. Für die restlichen Läufe zur HJS-DRC Junior Wertung möchte ich das Einsatzfahrzeug wechseln.

Über jede Art von Unterstützung freue ich mich und es zählt auch jeder einzelne Euro, den ich zusammensammeln kann. Wenn Du mir helfen kannst und möchtest, dann nimm bitte zu mir persönlich Kontakt auf oder schreib mir eine Mail.

Ich möchte Dir zeigen, das es sich lohnt mich zu unterstützen. Ich teile gerne weiter meinen Weg mit Dir und nehme Dich mit auf die Reise zu weiteren motorsportlichen Erfolgen.

Viele Grüße

Nick