Mein Bericht zur Sulingen und eine kurze Vorschau Richtung Wedemark

Tja, mein erster Gedanke zu diesem Bericht war – Was kann ich zusätzlich noch Berichten, was nicht schon geschrieben und gesprochen wurde.

Selbst bei mir oder besser bei uns im Team ist untergegangen, dass es bereits unsere 10. Rallye in dieser Saison war. Das bedeutet natürlich gleichzeitig auch, dass wir unserem Weg absolut treu geblieben sind und daher unsere Entwicklungskurve auch in diese Richtung zeigt. Warum es unsere Entwicklungskurve ist, und nicht nur meine? Es ist und bleibt tatsächlich ein Teamsport. In Sulingen wurde es wieder mal deutlich. Mich freut es für meine Unterstützer und das es alles so funktioniert wie ich es Euch am Ende vorgestellt habe. Macht mir viel Mut für die Zukunft.

Zur Rallye Sulingen: Wir haben uns doch kurzfristig dazu entschlossen den Shakedown zu fahren. Und das nicht nur, weil der ADAC und Holzer zum anschließenden Grillen eingeladen haben. Sondern doch das Gefühl für das Auto und vor allem für die Reifen zu bekommen, hat uns schon wieder in die Spur gebracht.

Die Freitags-Schleife mit den 4 Prüfungen war für uns eine wichtige Vorbereitung für den Samstag. Das Wetter war doch unbeständig und regnerisch. Wir sind am Freitag als einzige im ersten Durchgang mit Trockenreifen auf der Vorderachse und mit Regenreifen auf der Hinterachse gefahren. Wie die Trockenreifen auf feuchtem Asphalt gehen, weiß ich und daher bin ich das Risiko gegangen. Da das IVG Gelände – welches am Samstag gefahren wurde – nicht wirklich gut abtrocknet wollte ich da schonmal an die Mischung ran. Hat gut funktioniert, trotzdem bin ich zur Sicherheit die zweite Runde komplett auf Regenreifen gefahren.  Da war es aber so trocken, das ich besser nicht getauscht hätte. Aber so ist es dann…! Auf den 3. Platz in unserer Division sind wir in die Nacht.

Das am Samstag die Entscheidungen im IVG Gelände mit den ca. 25 WP Kilometer fallen wird, ist traditionell so. Ein sehr anspruchsvolles Gelände in einem alten Militärdepot. Nico und ich wollten daher dort, in den beiden Schleifen, unsere Position einnehmen und fixen. Es lief für uns sehr gut. Der Aufschrieb, welcher gerade auf dem IVG Gelände sehr wichtig ist, war perfekt. Leider musste ich einmal zurücksetzen in der WP6. Das hat uns ca. 10 Sekunden gekostet. Nur 11,4 Sekunden habe ich auf Gregoire Munster verloren und 31,1 Sekunden konnte ich auf Tim Wacker gut machen. Im Zwischenergebnis nach der Prüfung haben wir uns auf den 2. Platz vorgeschoben mit 45,2 Sekunden Polster auf den 3. Platz. Gregoire hat mir natürlich aufgezeigt, dass es mit dem ADAM Cup noch schneller geht.

Die zweite Runde im IVG war dann deutlich trockener und die Zeiten wurden insgesamt schneller. 28 Sekunden sind wir dort, trotz eines kleinen Fehlers, zum ersten Durchgang schneller geworden. Gregoire 31 Sekunden. Somit haben wir zusätzlich 3 Sekunden auf ihn verloren.

Die Nachmittagsschleife war von der Streckencharakteristik und von der Länge her natürlich nicht zu vergleichen. Das Wetter sorgte eher dafür, das es anspruchsvoll blieb. Eins ist im ADAC Cup nach wie vor so, nachlassen darf man nicht und die passende Mischung aus Vorsicht und guten Zeiten ist ein schmaler Grat. Haben wir abschließend gut gemeistert, finde ich. Auch auf der Powerstage noch Punkte mitzunehmen ohne das ganz große Risiko zu gehen, ist uns gut gelungen. Den 2. Platz ins Ziel zu bringen, stand ganz oben auf dem Zettel.

Und dann durchs Ziel der WP 13 ! Was in dem Moment in mir los war, möchte ich doch für mich behalten. Gut, dass wir uns jetzt schon mal auf das kommende Wochenende vorbereiten können. Da kann ich meine Gedanken besser lenken.

Am Samstag fahren wir die Rallye in Wedemark, einen Lauf zum Schotter-Cup. Wir werden einige Freunde wieder treffen und auch mehrere Volvos. Es wird eine schöne Schotter Rallye mit etwas anderem Druck für uns, da wir natürlich den Volvo vorne in der Klasse abstellen wollen. Gut finde ich wieder, dass die ´kleinen´ Autos als erstes fahren. Mit Startnummer 6 gehen Nico & ich mit 5 Autos in der Klasse ins Rennen.

Ich werde wieder berichten und bestenfalls treffen wir uns ja dort.

Grüße und bis bald

Nick

 

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