Schotter, Regen, Sonne und Meer bei der Holsten Rallye

Ich möchte doch noch den Satz aus meinem letzten Bericht  – ´´Schotter – das einzig wahre Spielfeld für den Volvo ´´ ergänzen: Regen geht natürlich auch. Warum ? – Dazu komme ich gleich.

Die Holsten Rallye, rund um den Truppenübungsplatz Putlos, war bereits die 54. Auflage und Nico ist dort schon oft gefahren. Ich kannte bisher nur eine Rallye auf einem Truppenübungsplatz – Baumholder, als längste Prüfung der Rallye Deutschland, aus dem letzten Jahr. Um kein Déjà-vu zu erleben war das Thema Aufschrieb und Reifen für mich ein besonderes Thema.  Zum Einen, um durch die Belagwechsel zwischen Schotter/Asphalt/Beton mit teilweise groben Kanten keinen Reifenschaden zu riskieren, und wir sind als 54 gestartet. Daher konnte ich nicht einschätzen, wie die Prüfung dann aussieht. Die Kanten und Ecken habe ich daher zur Sicherheit besonders markiert.  15 Km waren diese Prüfungen auf Putlos und dazwischen dann in Suxdorf ein Rundkurs mit 10 Km. Der wurde als WP2 & 4 zwei mal gefahren.

Putlos hatte zwar reichlich Schotter, aber leider zu viel Geraden und zu viele Schikanen auf Asphalt. Den Koffer immer wieder runterzubremsen um dann wieder zu beschleunigen bringt am Ende nichts vorzeigbares. So blieb in WP 1 die 50. Zeit. Der Schotter hat riesig Spaß gemacht und es hätte wirklich noch etwas mehr sein dürfen.

Ganz anders sah es dann in WP2 aus. Es regnete glücklicherweise für uns alle, was schon für eine Prüfung im Sommer ungewöhnlich ist. Eher mal ein Schauer zwischendurch, ist die Regel. Selbst für Dennis Rostek im 0 Auto war es nass. 100 % Asphalt und die 36. Gesamtzeit haben wir uns auf dieser Prüfung notieren lassen.  War für uns natürlich der Hammer und daher auch die Ergänzung s.o. – Auf der Rallye Gollert, war es ja ähnlich. Da hat es auf der letzten Prüfung des Tages geregnet und wir konnten da unsere einzige Klassenbestzeit bei der Rallye einfahren. Vorher waren wir eher chancenlos. Da wir hier bei der Holsten das einzige NC9 Auto waren, wurden wir mit der NC8 zusammengelegt und da war mit einer Bestzeit nicht unbedingt zu rechnen.

Die Holsten Rallye war daher – alles in allem – ein guter Start für uns aus der Pause heraus und wir sind jetzt direkt in der Vorbereitung zur Sulingen am kommenden Wochenende. Wir starten mit dem Shakedown am Donnerstag, den wir wieder als Vorbereitung nehmen. Ich denke, da die Pause vom ADAM Cup diesmal nicht ganz lang war, werde ich mich besser und schneller wieder an das Auto gewöhnen. Sulingen ist mit dem IVG Gelände eine sehr anspruchsvolle Rallye. Zur Buten und Binnen konnten wir das Gelände ja leider nicht fahren. Der Volvo wollte nicht mehr…

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei  John Semmelhaack und Team bedanken. John hat die Junioren zum Abschluss des Tages eingeladen, sich bei ihm am Zelt zu treffen. Es war wirklich eine schöne und gelungene Sache. Danke dafür. Und einige von Euch werde ich in Sulingen ja treffen.

Dann bis nächste Woche in Sulingen.

Viele Grüße

Nick

 

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